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A Passion for Privacy

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Die bürgerliche Privatsphäre wurde erstmals in London zum Massenphänomen. Indem Heyl auf originelle Weise kulturhistorische und literaturwissenschaftliche Methoden kombiniert, gelingt es ihm...
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  • 14 January 2004
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Die bürgerliche Privatsphäre wurde erstmals in London zum Massenphänomen. Indem Heyl auf originelle Weise kulturhistorische und literaturwissenschaftliche Methoden kombiniert, gelingt es ihm, ein breites Spektrum bislang unerschlossener Quellen zum Sprechen zu bringen. Dabei wird deutlich, dass das Aufkommen der Privatsphäre ab der Wende zum 18. Jahrhundert einen geradezu revolutionären Einfluss auf Alltagsleben, Mentalitäten und Geschlechterrollen, ebenso aber auch auf Literatur und Kunst ausübte. Gleichzeitig ging man daran, die Stadt und ihre Häuser und Wohnungen umzugestalten, Räume abzugrenzen, Hierarchien zu schaffen - ein Prozess, der sich in Abhängigkeit von den neuartigen, um "privacy" kreisenden Verhaltens- und Denkmustern vollzog. Heyl zeigt, wie sich mit der Dichotomie von privatem und öffentlichem Raum zugleich in London der Prototyp modernen europäischen Großstadtlebens ausformte.
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Price: $120.99
Pages: 574
Publisher: De Gruyter
Imprint: De Gruyter Oldenbourg
Publication Date: 14 January 2004
ISBN: 9783486567632
Format: Hardcover
BISACs: HIS010020 HISTORY / Europe / Western, HIS037030 HISTORY / Modern / General, General and world history, European history, Social and cultural history
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"Die faszinierende und vielschichtige Studie von Christoph Heyl richtet ihren differenzierten, unterschiedliche Quellengattungen berücksichtigenden Blick auf das Phänomen der bürgerlichen Wohnkultur." Martin Scheutz in: sehepunkte 3/2005 "Die Arbeit Heyls ist belesen und lebt von der detailreichen Darstellung und eingehenden Analyse der er-schlossenen Quellen, die einer umfangreichen 50seitigen Quellenkritik unterzogen werden. Transparent und leicht nachvollziehbar ist das methodische Vorgehen." Stephanie Bietz in: H-Soz-u-Kult, November 2004