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Abrahams Erbe

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Die aktuelle Pluralisierung der europäischen Gesellschaften lässt nach den Wurzeln von europäischen Identitäten, Traditionen und kulturellen Ressourcen fragen. Eine maßgebliche Rolle für die F...
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  • 13 March 2015
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Die aktuelle Pluralisierung der europäischen Gesellschaften lässt nach den Wurzeln von europäischen Identitäten, Traditionen und kulturellen Ressourcen fragen. Eine maßgebliche Rolle für die Formierung der heterogenen Kulturen Europas spielen die drei Religionen des Judentums, Christentums und Islams, die sich exemplarisch in der Figur eines Stammvaters treffen, der verschieden benannt und verstanden wurde: Avraham, Abraham oder Ibrahim. Schon die Namensgebung macht das Zusammenwirken von Einheit und Verschiedenheit fassbar: Die verschiedenen Aneignungen dieses Erbes haben je eigene Kulturen hervorgebracht, die lange in einem Gegen- wie Miteinander bestanden. Konkurrenz, Konflikt und Koexistenz werden hier als konstante Faktoren religiöser, politischer und kultureller Entwicklung im mittelalterlichen Europa erkennbar, das ein transkulturelles Umfeld des steten Austauschs darstellt und zugleich „Konfrontationskulturen“ beherbergt. In diesem Spannungsfeld entstanden Begegnungsräume und hybride Lebensformen, mit denen sich spezifische Momente der europäischen Kulturen herausbilden konnten. Die hier versammelten Beiträge des 15. Symposiums des Mediävistenverbands beleuchten im interdisziplinären Dialog die Bandbreite dieser Dynamik.

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Price: $168.00
Pages: 655
Publisher: De Gruyter
Imprint: De Gruyter
Publication Date: 13 March 2015
ISBN: 9783110405675
Format: Hardcover
BISACs: HIS000000 HISTORY / General, LIT004170 LITERARY CRITICISM / European / German, LIT011000 LITERARY CRITICISM / Medieval, REL037000 RELIGION / Islam / General, REL040030 RELIGION / Judaism / History
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K. Oschema und L. Lieb, Universität Heidelberg, und J. Heil, Hochschule für Jüdische Studien, Heidelberg.



K. Oschema and L. Lieb, University of Heidelberg, Germany, and J. Heil, Hochschule für Jüdische Studien, Heidelberg, Germany.