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Abschied mit einem leisen "Klick"
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10 September 2018

Der Erste Weltkrieg war der erste große bewaffnete Konflikt, der umfassend fotografisch festgehalten wurde – nicht ohne Grund fand die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts" in Form seiner fotografischen Wiedergabe Eingang ins kollektive Gedächtnis.
Am Beispiel von Fotografien, die im Ersten Weltkrieg veröffentlicht wurden, untersucht das Buch auf ungewöhnliche Weise, wie die österreichischen Illustrierten die Aufgabe erfüllten, mit Bildern Emotionen zu schüren und zu kanalisieren: sie zu kollektivieren.
Der historische Teil leistet die Kontextualisierung der Aufnahmen in technik- und fotografiegeschichtlicher sowie sozioökonomischer Hinsicht. Im literarischen Teil sieht man einem fiktiven Pressefotografen bei der Arbeit zu, der die im wissenschaftliche Text behandelten Aufnahmen anfertigt.
Klaus Bock. Studium der Kulturwissenschaften. Tätig als Künstler, Kurator, Kunstwissenschaftler, Kunstvermittler und Fotograf.
Vorwort und Danksagungen Zur Methode
Erstes und zweites Bild
Die Autotypie – vom Korn zum Punkt Das Rotationstiefdruckverfahren
Die Fotografie in Zeiten des großen Krieges Der Apparat
Der Wahrheitsanspruch der Illustrierten um 1914 Intermission
Drittes Bild - Schlussszene Zum Ausklang