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Adelsstand als Lebensziel

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Die 1992 gegründete Buchreihe ist interdisziplinär ausgerichtet; sie umfasst wissenschaftliche Monographien, Aufsatzsammlungen und kommentierte Quelleneditionen vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwar...
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  • 02 February 2026
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Wie lässt sich das literarische Werk einer jüdischen Autorin verstehen, die in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts über zwanzig Romane verfasste, aber rasch in Vergessenheit geriet? Diese Studie widmet sich dem Leben und Werk von Rebecca Friedländer (1783–1850), einer der ersten jüdischen Schriftstellerinnen im deutschsprachigen Raum. Im Zentrum steht die Frage, ob sich ihre Romane als literarische Assimilationsstrategien lesen lassen – als Versuche, zwischen jüdischem Erbe, weiblicher Autorschaft und Adelssehnsucht eine Position in der Mehrheitsgesellschaft zu finden. Die Arbeit analysiert Friedländers Texte im kulturhistorischen Kontext der jüdischen Salonkultur, beleuchtet die Darstellung von Identitätskonflikten und das Verhältnis zwischen Herkunft und literarischer Selbstverortung. Dabei zeigt sich: Friedländers Romane spiegeln nicht nur individuelle Erfahrungen, sondern dokumentieren auch das Spannungsfeld einer Generation zwischen Anpassung und Selbstbehauptung. Die Studie leistet einen Beitrag zur Wiederentdeckung jüdischer Autorinnen und zur Sichtbarmachung weiblicher Perspektiven in der Literatur um 1800.

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Price: $87.99
Pages: 231
Publisher: De Gruyter
Imprint: De Gruyter Oldenbourg
Publication Date: 02 February 2026
ISBN: 9783119143295
Format: Hardcover
BISACs: LITERARY CRITICISM / Subjects & Themes / General, LITERARY CRITICISM / European / German
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Sharon Rom, Universität Basel, Schweiz.