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Antifeminismus und politische Gewalt in der Bundesrepublik, 1967–1982

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1971, kaum ein Jahr nach Gründung der linksterroristischen RAF, mutmaßte der spätere Verfassungsschutz-Präsident Günther Nollau, dass es sich bei der Gruppierung um einen „Exzeß der Befreiung der Frau" handle. Bald darauf griffen zahlreiche Zeitgenossen diesen...
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  • February 13, 2026
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1971, kaum ein Jahr nach Gründung der linksterroristischen RAF, mutmaßte der spätere Verfassungsschutz-Präsident Günther Nollau, dass es sich bei der Gruppierung um einen „Exzeß der Befreiung der Frau" handle. Bald darauf griffen zahlreiche Zeitgenossen diesen Verdacht auf und überführten ihn im Laufe der 1970er Jahre in eine wissenschaftlich wie medial gestützte Anklage gegen den Feminismus, dem moralische Schuld an der politischen Gewalt attestiert wurde.

Die Studie analysiert erstmalig den geteilten Vorlauf des Linksterrorismus und der Neuen Frauenbewegung im Protestmilieu der 1960er Jahre, auf den sich die Vertreter des antifeministischen Einwands teils stützten. Sie rekonstruiert die Entwicklung der sogenannten „Emanzipationshypothese", befasst sich mit den Reaktionen der Gemeinten hierauf und klärt schließlich, weshalb dieser Vorwurf 1982 abrupt endete. Damit leistet die Arbeit einen doppelten Beitrag sowohl zur Geschichte der RAF wie auch zur westdeutschen Feminismushistorie.

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Price: $114.99
Pages: 500
Publisher: De Gruyter
Imprint: De Gruyter Oldenbourg
Publication Date: February 13, 2026
ISBN: 9783110751130
Format: Hardcover
BISACs: HIS014000 HISTORY / Europe / Germany, HIS037070 HISTORY / Modern / 20th Century, POL010000 POLITICAL SCIENCE / History & Theory, SOC010000 SOCIAL SCIENCE / Feminism & Feminist Theory, SOC032000 SOCIAL SCIENCE / Gender Studies, Feminism and feminist theory, Terrorism, armed struggle, Social and cultural history
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Vojin Saša Vukadinović, Freie Universität, Berlin.



Vojin Saša Vukadinovi, Free University, Berlin, Germany.