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Antikenkonfigurationen in der deutschsprachigen Lyrik nach 1990

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Homer, Sappho, Horaz, Catull und viele andere antike Autoren werden in der deutschsprachigen Lyrik seit den 1990er Jahren neu entdeckt, ‚recycelt‘ und weitergeschrieben. An vier besonders prof...
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  • 29 September 2014
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Homer, Sappho, Horaz, Catull und viele andere antike Autoren werden in der deutschsprachigen Lyrik seit den 1990er Jahren neu entdeckt, ‚recycelt‘ und weitergeschrieben. An vier besonders profilierten Lyrikern - eine davon eine Lyrikerin: Durs Grünbein, Thomas Kling, Barbara Köhler und Raoul Schrott - zeigt Aniela Knoblich, wie Literatur der griechisch-römischen Antike in der Gegenwartslyrik re-präsentiert wird und mit welchen poetologischen Ideen die verschiedenen Formen des Rückgriffs auf die Antike verbunden sind. Schwerpunkte der Untersuchung sind Intertextualitätskonzepte, poetische Übersetzungen, poetische Formen, Semantisierungen des geographischen Raums und poetische Selbstinszenierungen. Dadurch entsteht ein facettenreiches Gesamtbild der Antikenbezüge in der deutschen Gegenwartslyrik, bei dem close readings einzelner Gedichte und weiterreichende literarhistorische Kontextualisierungen einander wechselseitig beleuchten.

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Price: $140.00
Pages: 393
Publisher: De Gruyter
Imprint: De Gruyter
Publication Date: 29 September 2014
ISBN: 9783110373714
Format: Hardcover
BISACs: LIT000000 LITERARY CRITICISM / General, LIT025000 LITERARY CRITICISM / Subjects & Themes / General
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Aniela Knoblich, Universität Freiburg i. Br.