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Armando. Das skulpturale Werk 1988–2017
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17 August 2026
Das Œuvre des niederländischen Künstlers Armando umfasst 173 Bronzeskulpturen, die im Zeitraum zwischen 1988 und 2017 entstanden. Melanie Lange analysiert erstmals die bildhauerischen Arbeiten in Hinsicht auf Form und Gehalt, Materialität und Struktur und ordnet die Bronzen in das Gesamtwerk des Künstlers ein. Sechs Schlüsselmotive – „Die Leiter“, „Das Rad“, „Das Blatt”, „Kopf“, „Gestalt“, „Bruchstück“ – verkörpern ästhetische Konzeptionen und das Credo einer verantwortungsbewussten Kunst, die dem Vergessen und Verschweigen bildnerisch entgegenwirkt. Armandos Skulpturen weiten die zeitgeschichtliche Dimension der Malerei auf archaische Topoi der frühzeitlichen Menschwerdung aus. Angesichts aktueller Entwicklungen von Autokratie, Gewalt und Krieg gewinnt seine sich in den Skulpturen spiegelnde Weltanschauung, eine besondere Aktualität.
- Erste systematische Analyse von Armandos skulpturalem Œuvre
- Werkästhetische Auseinandersetzung mit Armandos Kunstschaffen im Kontext der Zeitgeschichte
- Kunst im Spannungsfeld analytischer Reflexion und mimetischer Einfühlung
Melanie Lange, Museum Folkwang, Essen
Melanie Lange, Museum Folkwang, Essen