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Askese und Identität in Spätantike, Mittelalter und Früher Neuzeit

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Die Antike und ihre Rezeption wurden bisher weitgehend in den Grenzen von Fachdisziplinen erforscht. In der Reihe Transformationen der Antike steht dagegen die interdisziplinäre Kontextualisieru...
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  • 19 April 2010
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Askese bezeichnet so unterschiedliche Praktiken wie den Verzicht auf Nahrung und Kleidung, sexuelle Enthaltsamkeit, die Weltflucht in die Wüste oder auf eine Säule, bis hin zur Selbstkasteiung der Mystiker und zum Schweigen der Mönche. Alle diese Phänomene sind auf das Verhältnis des Einzelnen zu sich selbst und zur Gesellschaft bezogen. Ins Zentrum der Aufmerksamkeit rücken sie den Körper, der diszipliniert, gezeichnet, verletzt oder völlig negiert wird. Bestimmend ist dabei stets eine Spannung zwischen Ertüchtigung und Entsagung, Disziplinierung und Verneinung.
Der vorliegende Band untersucht die unterschiedlichen Deutungsangebote asketischer Praktiken, Lehren und Vorstellungen in Antike, Mittelalter und Früher Neuzeit daraufhin, in welchem Verhältnis sie zur Identitätsbildung stehen: inwieweit Askese dazu genutzt wird, Identität zu konstituieren, die eigene Identität genauer zu verstehen oder zu verändern. Diese Fragen werden aus soziologischer, philosophie- und kirchengeschichtlicher Perspektive sowie insbesondere aus Sicht der Literaturwissenschaften diskutiert.

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Price: $230.00
Pages: 313
Publisher: De Gruyter
Imprint: De Gruyter
Publication Date: 19 April 2010
ISBN: 9783110228366
Format: Hardcover
BISACs: HIS002000 HISTORY / Ancient / General, LIT004170 LITERARY CRITICISM / European / German, LIT004190 LITERARY CRITICISM / Ancient & Classical, LIT011000 LITERARY CRITICISM / Medieval, PHI002000 PHILOSOPHY / History & Surveys / Ancient & Classical
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Werner Röcke und Julia Weitbrecht, Humboldt-Universität zu Berlin.