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Aus Mangel an Licht

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Ist die nachantike Darstellung des Schlagschattens tatsächlich eine Errungenschaft der Malerei der 1420er Jahre in Florenz, wie uns die Viten Giorgio Vasaris, aber auch weite Teile der Forschung bi...
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  • 31 August 2026
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Ist die nachantike Darstellung des Schlagschattens tatsächlich eine Errungenschaft der Malerei der 1420er Jahre in Florenz, wie uns die Viten Giorgio Vasaris, aber auch weite Teile der Forschung bisweilen glauben lassen? Dieser Frage spürt Gerd Mathias Micheluzzi in seiner kunsthistorischen, in der Herangehensweise interdisziplinär angelegten Arbeit erstmals umfassend und systematisch nach. An frühchristlichen Mosaiken, mittelalterlichen Wissensbeständen sowie Buch-, Wand- und Tafelmalereien des 14. und 15. Jahrhunderts in Italien wird aufgezeigt, dass der Schlagschatten bereits zuvor eine nicht zu unterschätzende Rolle spielte. Zugleich wird evident, dass die nachgezeichneten Entwicklungen und Konjunkturen zwar miteinander verflochten, aber weder konstant noch teleologisch auf Naturnachahmung gerichtet sind.

  • Erste systematische Untersuchung des Schlagschattens in der italienischen Malerei, Literatur und Naturphilosophie des Mittelalters
  • Revision eines kunsthistorischen Topos

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Price: $108.99
Pages: 672
Publisher: De Gruyter
Imprint: dG Arts
Publication Date: 31 August 2026
ISBN: 9783689241193
Format: Hardcover
BISACs: ART / Movements / Medieval, ART / Movements / Renaissance, PHILOSOPHY / Aesthetics, ART / Criticism & Theory, History of art, Theory of art
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Gerd Mathias Micheluzzi, Studium der Kunstgeschichte an den Universitäten Graz und Wien; an letzterer von 2016–2019 zudem Wissenschaftlicher Mitarbeiter. Seine Dissertation wurde 2023 mit dem Elise-Reimarus-Preis der Akademie der Wissenschaften in Hamburg ausgezeichnet. Stipendien ermöglichten ihm Aufenthalte am Österreichischen Historischen Institut in Rom, am Courtauld Institute of Art in London sowie am Kunsthistorischen Institut in Florenz (MPI). Ab 2020 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hamburg, seit 2021 als Teil der DFG-Kolleg-Forschungsgruppe "Imaginarien der Kraft". Seine Forschungsinteressen liegen in der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Kunst Italiens, insbesondere an den Schnittstellen von Kunst, Kunsttheorie und (Proto-)Wissenschaften. Aktuelles Projekt zu "Ästhetiken der Kraftentfaltung", zugleich beteiligt am DFG-Projekt zur Neuübersetzung und Kommentierung von Leonardo da Vincis "Libro di Pittura" (Codex Urbinas 1270).