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Bernhard von Bülow und die deutsche Außenpolitik

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Bernhard von Bülow hat vom Sommer 1930 bis zu seinem Tod im Sommer 1936 als Staatssekretär das Auswärtige Amt geleitet. Sein zentrales politisches Ziel war die Revision des Vertrags von Versailles,...
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  • 18 April 2012
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Bernhard von Bülow hat vom Sommer 1930 bis zu seinem Tod im Sommer 1936 als Staatssekretär das Auswärtige Amt geleitet. Sein zentrales politisches Ziel war die Revision des Vertrags von Versailles, so daß sich fast automatisch Berührungspunkte mit der Außenpolitik der Regierung Hitler ergaben. Was verband Bülow mit Hitler, was trennte sie? Trug der Staatssekretär am Ende gar die radikale Expansionspolitik der neuen Reichsregierung mit? Antworten auf diese Fragen gibt Hermann Gramls biographischer Essay, der als ein notwendiger Beitrag zum neuerdings wieder aufgeflammten Streit um die Rolle des Auswärtigen Amts im NS-Regime zu verstehen ist. Herausgegeben in Verbindung mit dem Institut für Zeitgeschichte München-Berlin
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Price: $75.99
Pages: 200
Publisher: De Gruyter
Imprint: De Gruyter Oldenbourg
Publication Date: 18 April 2012
ISBN: 9783486709452
Format: Hardcover
BISACs: HIS037070 HISTORY / Modern / 20th Century, Diplomacy, General and world history, European history
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"Mit seiner überzeugenden Untersuchung setzt Hermann Graml einen Kontrapunkt zum umstrittenen Werk "Das Amt". Er zeigt am Beispiel seines Protagonisten, dass eine Interpretation, die vom Ende des Dritten Reiches ausgeht und gleichsam mit "Auschwitz-Augen" schaut, wenig Differenzierungen zulässt, zu einseitigen Ergebnissen führt und letztlich ahistorisch ist. Seine ausgewogene Lebensgeschichte eines Mannes, der den Übergang vom Kaiserreich zur Weimarer Republik wesentlich mitgestaltete und schließlich an der Schwelle zur nationalsozialistischen Politik über seine künftige Rolle zu entscheiden hatte, sollte zu vergleichbaren Studien anregen." Wolfgang Michalka, H-Soz-Kult 2.8.2012