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Carl Schuch 1846–1903
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15 December 2026
Die Malerei Carl Schuchs ist ein profunder Beitrag zur europäischen Kunst im ausgehenden 19. Jahrhundert. Sein Œuvre spannt den Bogen vom Wiener Biedermeier über den Realismus deutscher Prägung hin zur französischen Avantgarde, von Waldmüller über Leibl zu Manet, Monet und Cézanne. In stetiger Auseinandersetzung mit aktuellen Entwicklungen und in skeptischer Distanz zum eigenen Schaffen kulminiert sein Werk während seiner Jahre in Paris in Stillleben und Landschaften eigenster Prägung.
Schuch selbst hat der Nachwelt den Zugang zu seinem Werk nicht leicht gemacht, indem er verwarf, was ihm nicht gut genug erschien. Rund 350 Gemälde und etwa 250 Arbeiten auf Papier haben sich erhalten. Ein beachtlicher Teil davon ist verschollen. Erstmals liegt nun mit dem Catalogue raisonné eine kritische Bestandsaufnahme des Werks vor.
- Erstes Werkverzeichnis zu Carl Schuch – unter Berücksichtigung jüngster maltechnischer Analysen und Befunde
- Essays zu Biografie, Werk und Rezeption: Schuch als unabhängiger Künstler im Spannungsfeld zwischen Realismus und Moderne
- Band 14 der Reihe Belvedere Werkverzeichnisse
Roland Dorn, Vorsitzender der Carl Schuch Gesellschaft e. V., Kunsthistoriker, Autor und Kurator. Publikationen zum Werk von Carl Schuch seit 1985. Seit 2001 Bearbeiter des Catalogue raisonné
Stella Rollig, Christian Huemer, Luisa Ziaja, Herausgeber*innen der Reihe "Belvedere Werkverzeichnisse"
Roland Dorn, Chairman of the Carl Schuch Society, art historian, author and curator. Publications on the work of Carl Schuch since 1985. Editor of the catalogue raisonné since 2001
Stella Rollig, Christian Huemer, Luisa Ziaja, editors of the series ‘Belvedere Werkverzeichnisse’