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Chiaroscuro als ästhetisches Prinzip

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In der italienischen Kunstproduktion und Kunsttheorie der Renaissance bezieht sich der Terminus chiaroscuro in erster Linie auf die Artikulation plastischer Werte, auf das Formulieren eines rilievo...
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  • 10 September 2018
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In der italienischen Kunstproduktion und Kunsttheorie der Renaissance bezieht sich der Terminus chiaroscuro in erster Linie auf die Artikulation plastischer Werte, auf das Formulieren eines rilievo. Rilievo meint hier ein innovatives Gestaltungsprinzip, das den Eigenwert der mittelalterlichen Buntfarbe durch den Darstellungswert unbunter Farbtöne ersetzt. Malerei und Graphik tendierten im nordalpinen Raum hingegen dazu, mittels des Helldunkel die Oberflächenbeschaffenheit von Materialien zu evozieren. Aus dieser komparativen Perspektive erfasst der Band das Helldunkel als ästhetisches Prinzip, das als zentrale Signatur der gesamteuropäischen Kunstgeschichte zwischen 1300 und 1600 zu verstehen ist.

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Price: $85.99
Pages: 426
Publisher: De Gruyter
Imprint: De Gruyter
Publication Date: 10 September 2018
ISBN: 9783110500356
Format: Hardcover
BISACs: ART007000 ART / Color Theory, ART015000 ART / History / General, ART015080 ART / History / Renaissance, ART051000 ART / Techniques / Color
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Norberto Gramaccini, Claudia Lehmann, Johannes Rößler und Thomas Dittelbach, Universität Bern.



Norberto Gramaccini, Claudia Lehmann, Johannes Rößler and Thomas Dittelbach, University of Bern