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18 May 2007

Luthers Neufassung der Christologie als deren Zuspitzung auf die Lehre von der Idiomenkommunikation wird in diesem Sammelband in ihren historischen wie systematischen Dimensionen ausgelotet: Historisch stehen neben traditionsgeschichtlicher Hintergrundsanalyse breite rezeptionsgeschichtliche Untersuchungen zur Spätreformation und Orthodoxie, systematisch wird nicht nur die zugrunde liegende Metapherntheorie, sondern auch die Tragfähigkeit der Gesamtkonzeption thematisiert.
Oswald Bayer, Eberhard-Karls-Universität Tübingen; Benjamin Gleede, Tübinger Zentrum für Augustinusforschung.
Oswald Bayer: Das Wort ward Fleisch. Luthers Christologie als Lehre von der Idiomenkommunikation; Benjamin Gleede: Christologie als Idiomenkommunikationslehre? Einige Überlegungen zum Traditionshintergrund von Luthers christologischen Disputationen; Gottfried Seebass: Zum Hintergrund der christologischen Disputation Luthers von 1540/43; Anna Vind: "Christus factus est peccatum metaphorice." Über die theologische Verwendung rhetorischer Figuren bei Luther unter Einbeziehung Quintilians; Paul Hinlicky: Luther's Anti-Docetism in the Disputatio de divinitate et humanitat Christi (1540); Jörg Baur: ‚Ubiquität'. Luthers zentrale christologische Einsicht und ihre wechselhafte Rezeptionsgeschichte bis zur Mitte des siebzehnten Jahrhunderts.