Skip to product information
1 of 1

Das Herz in den Bildmedien religiöser Frauengemeinschaften

Publisher:

Regular price $80.99
Regular price $0.00 Sale price $80.99
Sold out
In den Bildmedien religiöser Frauenge­meinschaften der Frühen Neuzeit war das Herz von besonderer Bedeutung. Maria Schaller analysiert Porträts und bildtragende Schmuckstücke, die im 17. und 18. Jahrhundert in katholischen Nonnenklöstern und protestantischen Damenstiften entstanden sind...
Read More
  • 01 April 2024
View Product Details

In den Bildmedien religiöser Frauenge­meinschaften der Frühen Neuzeit war das Herz von besonderer Bedeutung. Maria Schaller analysiert Porträts und bildtragende Schmuckstücke, die im 17. und 18. Jahrhundert in katholischen Nonnenklöstern und protestantischen Damenstiften entstanden sind und Vorstellungen wie die Einwohnung, das Einprägen oder die Einschreibung des Göttlichen in das menschliche Herz thematisieren. Untersucht wer­den Rückgriffe auf die Herzvisionen spätmittelalterlicher Mystiker*innen, aber auch bemerkenswerte Neuse­mantisierungen wie die Konstruktion der Genealogie einer „ewigen Herzenswunde“. Im Zentrum steht die Frage, inwiefern die präsentierten Körperbilder und Imaginationen des Herzens Aushandlungsprozesse im Spannungsfeld von Konfession, Stand und Geschlecht widerspiegeln.

  • Grundlegender Beitrag zur Genderforschung und Körpergeschichte der Frühen Neuzeit
  • Bilder des Herzens in verschiedenen christlichen Konfessionen
files/i.png Icon
Price: $80.99
Pages: 552
Publisher: De Gruyter
Imprint: De Gruyter
Publication Date: 01 April 2024
ISBN: 9783111027784
Format: Hardcover
BISACs: ART / History / General, RELIGION / Christianity / History, ART / History / Baroque & Rococo, ART / Techniques / Painting
REVIEWS Icon

Maria Schaller studierte Kunstgeschichte und Klassische Archäologie an der Freien Universität Berlin und an der Universität Hamburg. Von 2015 bis 2018 war sie Doktorandin im DFG-Graduiertenkolleg „Interkonfessionalität in der Frühen Neuzeit“ und hierauf bis 2019 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kunstgeschichtlichen Seminar der UHH. Nach einem Forschungsstipendium der Hamburger Isa Lohmann-Siems Stiftung (Jahresprojekt „Einverleibungen“) war Maria Schaller als Volontärin bei den Staatlichen Museen zu Berlin – Stiftung Preußischer Kulturbesitz tätig. Seit 2022 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin in der DFG-Forschungsgruppe „Geistliche Intermedialität in der Frühen Neuzeit“ der UHH, Teilprojekt „Der mediale Status des Körpers – Körper im Bild und Körperbild. König Kāleb und andere äthiopische Heilige in Portugal und Brasilien im 18. Jahrhundert.“



Maria Schaller, DFG research group "Geistliche Intermedialität in der Frühen Neuzeit", University of Hamburg