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Das 'Prinzip Störung' in den Geistes- und Sozialwissenschaften

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Die Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur (STSL) veröffentlichen seit 1975 herausragende literatur-, geschichts- und kulturwissenschaftliche Arbeiten zur vornehmlich deutschen Lit...
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  • 17 October 2013
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Der Band setzt sich das Ziel, den Begriff der ‚Störung‛ theoretisch konziser zu fassen. Aus interdisziplinärer Perspektive wird ‚Störung‛ erstmals ausführlich als Kategorie geistes- und sozialwissenschaftlicher Forschung diskutiert. Dabei geht der Band von einer Definition aus, die Störung als notwendiges produktives Prinzip zwischenmenschlicher, gesellschaftlicher und ästhetischer Kommunikation begreift. Auf der Grundlage von verschiedenen Ansätzen u.a. aus Medien- und Kommunikationswissenschaft, Systemtheorie und Diskursanalyse geraten derartige Phänomene auf zwei Ebenen in den Blick: In Form von aufstörenden Themen und Kontroversen geben Störungen Anlass für Vorgänge gesellschaftlicher Selbstverständigung und halten eine fortwährende Aushandlung sozialer Toleranzgrenzen in Gang. Da es zu den genuinen Wirkungsbereichen des künstlerischen Felds gehört, solche Aufstörungen zu lancieren, rücken ferner ästhetische Darstellungsverfahren und Inszenierungspraktiken ins Zentrum der Aufmerksamkeit.

Die im vorliegenden Band zusammengefassten Beiträge aus Literatur-, Film- und Kunstwissenschaft, Sozial-, Geschichts- und Religionswissenschaften sowie Linguistik und Gender Studies unternehmen den Versuch, weitere Schritte auf dem Weg zu einer allgemeinen ‚Theorie der Störung‛ zu gehen.

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Price: $175.99
Pages: 271
Publisher: De Gruyter
Imprint: De Gruyter
Publication Date: 17 October 2013
ISBN: 9783110312980
Format: Hardcover
BISACs: ART000000 ART / General, ART015000 ART / History / General, LAN004000 LANGUAGE ARTS & DISCIPLINES / Communication Studies, SOC000000 SOCIAL SCIENCE / General
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Carsten Gansel und Norman Ächtler, JLU Gießen.



Carsten Gansel and Norman Ächtler, JLU Gießen, Germany.