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Das Ringen um das Selbst

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Schizophrenie – kaum ein anderer psychiatrischer Krankheitsbegriff wurde in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts so intensiv und kritisch diskutiert. Auch innerhalb der Psychiatrie herrschte all...
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  • 23 July 2018
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Schizophrenie – kaum ein anderer psychiatrischer Krankheitsbegriff wurde in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts so intensiv und kritisch diskutiert. Auch innerhalb der Psychiatrie herrschte alles andere als Einigkeit über den Begriff, die Ursachen und Behandlungsmethoden. Von den ersten Berichten psychotherapeutischer Behandlungen bis hin zu den Erfahrungsschilderungen von Betroffenen rekonstruiert Sandra Schmitt, wie sich die Vorstellungen von Schizophrenie nach 1945 veränderten, welche Rolle die Psychoanalyse dabei spielte und wie die Psychiatrie darüber in eine Krise geriet und sich durch methodische Verwissenschaftlichungen wieder stabilisierte. Die Studie beschreibt die Zirkulation von Wissen und die Etablierung neuer Deutungen des Schizophreniekonzeptes und liefert so einen Beitrag zur Wissens- und Kulturgeschichte der Psychiatrie in Ost- und Westdeutschland.

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Price: $80.99
Pages: 485
Publisher: De Gruyter
Imprint: De Gruyter Oldenbourg
Publication Date: 23 July 2018
ISBN: 9783110529166
Format: Hardcover
BISACs: HIS000000 HISTORY / General, HIS037070 HISTORY / Modern / 20th Century, MED105000 MEDICAL / Psychiatry / General, PSY022050 PSYCHOLOGY / Psychopathology / Schizophrenia, SCI034000 SCIENCE / History
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Sandra Schmitt war von 2011 bis 2016 am Institut für Zeitgeschichte München-Berlin tätig. Im Anschluss wechselte sie in die Begabtenförderung nach Bonn.