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Das Steininschriftenprojekt des Wolkenheimklosters während der Liao-Dynastie (907–1125)

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Die Reihe Materiale Textkulturen ist das Publikationsorgan des gleichnamigen Heidelberger Sonderforschungsbereichs 933, der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wird. In der Reihe ers...
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  • 04 December 2017
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Zwischen 616 und 1180 meißelten buddhistische Mönche des rund 75 km südwestlich von Beijing gelegenen Wolkenheimklosters buddhistische Sutren in Stein, um die heiligen Schriften vor dem erwarteten Weltende zu retten. Am Ende dieses wahrscheinlich größten epigraphischen Projektes der Weltgeschichte waren rund 1.600 Texte auf 15.000 Platten mit insgesamt etwa 31 Millionen Schriftzeichen fertiggestellt.

Die für das Steininschriftenprojekt wohl bedeutendste Phase war die Zeit der Liao-Dynastie (907-1125), als in nicht einmal 100 Jahren beinahe die Hälfte der Steinplatten, auf denen etwa ein Drittel aller Schriftzeichen eingraviert ist, angefertigt wurde. Durch eine detaillierte Analyse der Kolophone dieser Zeit werden nicht nur Arbeitsprozesse und Hintergründe des Projekts beleuchtet, die Kolophone geben auch seltene Einblicke in Politik, Gesellschaft und Buddhismus der Liao sowie in das Verhältnis zwischen den herrschenden Kitan und der Han-chinesischen Bevölkerung dieser Region.

Das Werk, das auch aktuelle archäologische Funde aus dem Nordosten Chinas berücksichtigt, stellt eine wichtige Ergänzung zur politischen, sozialen und kulturellen Geschichte der Liao-Dynastie dar.

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Price: $146.99
Pages: 340
Publisher: De Gruyter
Imprint: De Gruyter
Publication Date: 04 December 2017
ISBN: 9783110471830
Format: Hardcover
BISACs: REL007000 RELIGION / Buddhism / General (see also PHILOSOPHY / Buddhist), REL007010 RELIGION / Buddhism / History, REL015000 RELIGION / Christianity / History
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Hui-Ping Chuang, Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Heidelberg, Deutschland.

Hui-Ping Chuang, Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Heidelberg, Germany.