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Defiguration der Schrift

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Die Defiguration der Schrift – der Tintenklecks, der Makulaturfetzen, der Schreibfehler – bricht mit der Schrift als vom gestaltlosen Hintergrund abgehobener, distinkter Zeichenfigur. Der drohende...
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  • 08 February 2021
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Die Defiguration der Schrift – der Tintenklecks, der Makulaturfetzen, der Schreibfehler – bricht mit der Schrift als vom gestaltlosen Hintergrund abgehobener, distinkter Zeichenfigur. Der drohende oder eingetretene Verlust der schriftlichen Repräsentation lässt dabei Visualität und Stofflichkeit der Schrift hervortreten. Die Studie untersucht dieses bei
den zwei Autoren der europäischen Romantik E.T.A. Hoffmann und Nikolaj Gogol’ gehäuft auftretende, doch bisher kaum wissenschaftlich beachtete literarische Motiv und materielle Phänomen in publizierten Texten, Handschriften und Zeichnungen. Dabei werden zunächst zentrale Konflikte der (früh-)romantischen Schriftreflexion in ihrem mediengeschichtlichen Kontext herausgearbeitet und anschließend die werkspezifischen Verarbeitungen dieser bei beiden Autoren beleuchtet. Die Defiguration der Schrift erweist sich als Ausdruck der gegenseitigen Bedingtheit von
Schriftutopie und Schriftkritik in der Romantik. Über die explizite Materialität der Defiguration der Schrift setzen sich die untersuchten Autoren E.T.A. Hoffmann und Nikolaj Gogol’ mit der Abhängigkeit gegensätzlicher Schriftbegriffe auseinander, die bereits in der deutschen Frühromantik angelegt ist.

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Price: $103.99
Pages: 409
Publisher: De Gruyter
Imprint: De Gruyter
Publication Date: 08 February 2021
ISBN: 9783110704990
Format: Hardcover
BISACs: LIT004110 LITERARY CRITICISM / European / Eastern (see also Russian & Former Soviet Union), LIT004170 LITERARY CRITICISM / European / German
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Caroline Schubert, Freie Universität Berlin.

Caroline Schubert, Free University Berlin, Germany.