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Der Mönchsbischof von Tours im 'Martinellus'

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In der 1968 gegründeten Reihe erscheinen Monographien aus den Gebieten der Griechischen und Lateinischen Philologie sowie der Alten Geschichte. Die Bände weisen eine große Vielzahl von Themen auf: ...
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  • 21 August 2006
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Im spätantiken Gallien entstanden zwischen dem vierten und achten Jahrhundert annähernd fünfzig hagiographische Dossiers. Der nach dem Mönchsbischof von Tours benannte ‚Martinellus‘ war das größte und wirkungsmächtigste Dossier. Das in der Vita des Sulpicius Severus vorgestellte Leitbild wirkte über Aquitanien, Gallien und das Merowingerreich hinaus auf die gesamte europäische Kultur. Die Beobachtung, dass die Vita einer bestimmten Persönlichkeit immer wieder umgeschrieben wurde, hat zu der Überlegung geführt, daß es einen Zusammenhang von „Biographie und Epochenstil“ gebe. In der vorliegenden Untersuchung wird gezeigt, dass derselbe Martinsstoff nicht nur immer neuer Gestaltung bedurfte, um für die jeweilige Epoche seine ganze Kraft entfalten zu können, sondern worauf jenseits dieses Wandels die übergreifende Einheit des Leitbilds beruht.

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Price: $230.00
Pages: 363
Publisher: De Gruyter
Imprint: De Gruyter
Publication Date: 21 August 2006
ISBN: 9783110188585
Format: Hardcover
BISACs: HIS037010 HISTORY / Medieval, LIT000000 LITERARY CRITICISM / General, LIT004190 LITERARY CRITICISM / Ancient & Classical, LIT011000 LITERARY CRITICISM / Medieval
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Meinolf Vielberg, Friedrich-Schiller-Universität Jena.