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Der phonologisch-typologische Wandel des Deutschen von einer Silben- zu einer Wortsprache

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Die Reihe Studia Linguistica Germanica (SLG), 1968 von Ludwig Erich Schmitt und Stefan Sonderegger begründet, ist ein renommiertes Publikationsorgan der germanistischen Linguistik. Die Reihe verfol...
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  • 18 May 2007
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Gegenstand dieser Arbeit ist die phonologische Entwicklung des Deutschen aus typologischer Perspektive. War das Althochdeutsche noch eindeutig dem typologischen Pol der Silbensprache zuzuordnen, so hat sich das heutige Deutsch zu einer ausgeprägten Wortsprache entwickelt, die die Silbe vernachlässigt und stattdessen das Wort optimiert und exponiert. Sämtliche phonologischen Veränderungen, darunter auch die 2. Lautverschiebung oder der ahd. i-Umlaut lassen sich mithilfe dieses typologischen Modells adäquater als bisher darstellen und erfahren vor allem eine Neubewertung sowie eine übergreifende Erklärung. Die Arbeit stellt zunächst das Konzept der Silben- bzw. Wortsprache vor, um anschließend detailliert – nach den einzelnen Sprachperioden geordnet – auf den phonologisch-typologischen Wandel in der deutschen Sprachgeschichte einzugehen. Dabei wird deutlich, dass das Mittelhochdeutsche die wichtigste Umbruchphase darstellt, in der die Silbensprachlichkeit abgebaut und die Wortsprachlichkeit (langsam) aufgebaut wird (z.B. Zentralisierung der unbetonten Vokale, die Herausbildung des Silbenschnitts sowie extrasilbischer und ambisilbischer Konsonanten). Dieser Prozess dauert bis heute an.

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Price: $230.00
Pages: 363
Publisher: De Gruyter
Imprint: De Gruyter
Publication Date: 18 May 2007
ISBN: 9783110192742
Format: Hardcover
BISACs: FOR009000 FOREIGN LANGUAGE STUDY / German, LAN009010 LANGUAGE ARTS & DISCIPLINES / Linguistics / Historical & Comparative, LAN011000 LANGUAGE ARTS & DISCIPLINES / Linguistics / Phonetics & Phonology
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Renata Szczepaniak, Johannes Gutenberg-Universität, Mainz.