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Der Verbraucherbegriff
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18 May 2007

Die vorliegende Arbeit liefert einen eindrucksvollen Beitrag zu der höchst aktuellen Diskussion der Angleichung des europäischen Verbrauchervertragsrechts. Nach einem einführenden Überblick über die dogmatischen Grundlagen der Verbraucherschutzproblematik wird durch eine umfangreiche Analyse einiger ausgewählter Modelle eine Bestandsaufnahme bezüglich der Gestaltung persönlicher Anwendungsbereiche von vertraglichen Verbraucherschutzvorschriften vorgenommen. Dafür wurden repräsentative Vertragsrechtsordnungen - diejenigen Deutschlands, Frankreichs, Schwedens und Österreichs - und das Modell der EG-Verbraucherrechtsrichtlinien ausgewählt. Die Verfasserin zeigt zunächst auf, dass jede Verbraucherdefinition Ausdruck einer bestimmten Verbraucherschutz- und gar Vertragsrechtskonzeption ist. Sodann widmet sie sich der Frage, ob und inwiefern Harmonisierungsbestrebungen der EG es bislang vermocht haben, eine Angleichung dieser unterschiedlichen nationalen Begriffsstrukturen herbeizuführen.
Fleur Denkinger, Universität des Saarlandes.
1. Teil: Grundlagen
A. Privatautonomie als Fundament von Liberalismus und Marktwirtschaft
B. Die Prinzipien der Vertragsfreiheit und Vertragsgerechtigkeit
C. Vertragsparität als Funktionsbedingung der Vertragsfreiheit
D. Mögliche Konzeptionen des Verbraucherbegriffs
E. Resümee
2. Teil: Analyse
A. Die persönlichen Anwendungsbereiche der originären nationalen Verbraucherschutzvorschriften: Gesetzliche Konzeptionen
B. Die Verbraucherbegriffe in der Gemeinschaftsprivatrechtssetzung
C. Die nationalen Verbraucherbegriffe in Umsetzung der gemeinschaftsrechtlichen Vorgaben und deren Konkretisierung durch die Judikaturen
D. Ergebnis der Analyse
3. Teil: Perspektive
Thesen