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Deutscher Herbst in Europa

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Schon die Radikalisierung der „ersten Generation“ der deutschen Linksterroristen seit 1967 lässt sich nicht ohne wechselseitige Beeinflussung durch die europäischen Gesinnungsgenossen, vor allem in...
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  • 20 June 2016
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Schon die Radikalisierung der „ersten Generation“ der deutschen Linksterroristen seit 1967 lässt sich nicht ohne wechselseitige Beeinflussung durch die europäischen Gesinnungsgenossen, vor allem in Italien, denken. Vor diesem Hintergrund analysiert Petra Terhoeven die Bedeutung grenzübergreifender Kontakte innerhalb Westeuropas für die Geschichte des deutschen Linksterrorismus im „roten Jahrzehnt“. Seit der Inhaftierung der RAF-Gründer im Jahre 1972 waren es vor allem einige Strafverteidiger, die im europäischen Ausland die Botschaft verbreiteten, linke Systemgegner seien in der Bundesrepublik gezielten, an NS-Praktiken erinnernden Verfolgungsmaßnahmen ausgesetzt. Das Bild vom deutschen Mörderstaat kulminierte mit der „Todesnacht von Stammheim“: Mit ihrem von eigener Hand herbeigeführten, aber als Staatsmord inszenierten Tod bedienten die RAF-Gründer nicht nur europäische Ängste vor einer Wiederkehr des deutschen Ungeistes. In Italien trug ihr Tod zu einer weiteren Radikalisierung der gewaltbereiten Linken bei und verstärkte indirekt die Reihen der Roten Brigaden.
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Price: $34.95
Pages: 712
Publisher: De Gruyter
Imprint: De Gruyter Oldenbourg
Publication Date: 20 June 2016
ISBN: 9783110484908
Format: Paperback
BISACs: HIS010000 HISTORY / Europe / General, HIS020000 HISTORY / Europe / Italy, HIS037070 HISTORY / Modern / 20th Century
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"Das Buch zeugt von einer stupenden Kenntnis der Materie und besticht duch wohlüberlegte Argumentation."
Jürgen P. Lang in: Politische Studien 2014

Petra Terhoeven, Universität Göttingen.