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Die Macht des Definierens

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Die Reihe Sprache und Wissen (SuW) ist eine Plattform für hochwertige Arbeiten zur germanistischen Linguistik mit interdisziplinärer Ausstrahlungskraft. Sie greift aktuelle Tendenzen der Wisse...
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  • 22 November 2021
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Wo verläuft die Grenze zwischen psychischer Gesundheit und Krankheit, und wie wird diese im öffentlichen und fachlichen Diskurs ausgehandelt und definiert? Die vorliegende Arbeit untersucht am Beispiel des Burnout-Diskurses, mit welchen Sprachgebrauchsformen und kommunikativen Praktiken in Fach-, Medien- und Vermittlungstexten ein spezifikationsbedürftiges Phänomen des Bereichs psychischer Gesundheit und Krankheit definiert wird. Im Mittelpunkt der Analyse steht die Macht diskursiver Praktiken des Definierens und die These, dass sich diese Praktiken nicht nur punktuell in bewussten Definitionshandlungen einzelner Textautor/-innen zeigen, sondern dass Definieren in einem Diskurs auch als teilweise unbewusster, überindividueller, transtextueller Prozess begriffen und analysiert werden muss. Die Exemplifizierung dieser These mündet in ein 11-Punkte-Modell der diskursiven Praxis des Definierens. Durch den diskurslinguistisch-praxeologischen Ansatz eröffnet die Arbeit neue Perspektiven für die linguistische Terminologie- und Definitionsforschung.
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Price: $198.99
Pages: 614
Publisher: De Gruyter
Imprint: De Gruyter
Publication Date: 22 November 2021
ISBN: 9783110727562
Format: Hardcover
BISACs: FOR009000 FOREIGN LANGUAGE STUDY / German, LAN009050 LANGUAGE ARTS & DISCIPLINES / Linguistics / Sociolinguistics
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Theresa Schnedermann, Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS), Mannheim.

Theresa Schnedermann, Leibniz Institute for the German Language (IDS), Mannheim, Germany.