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Die Rolle der Geisteswissenschaften im Dritten Reich 1933–1945

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Die Geschichte der Geisteswissenschaften im Dritten Reich hat erst in jüngster Zeit intensivere wissenschaftliche Zuwendung erfahren. Während Exil und Exilanten früh die Aufmerksamkeit auf sic...
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  • 21 August 2002
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Die Geschichte der Geisteswissenschaften im Dritten Reich hat erst in jüngster Zeit intensivere wissenschaftliche Zuwendung erfahren. Während Exil und Exilanten früh die Aufmerksamkeit auf sich zogen, blieben die Fächer selbst, aus denen Gelehrte vertrieben wurden, lange Zeit außerhalb des wissenschaftlichen Interesses. Die im vorliegenden Tagungsband vereinten Beiträge zeigen, daß der Kenntnisstand über Verstrickungen einzelner Fächer und ihrer Vertreter in den Nationalsozialismus sich höchst unterschiedlich präsentiert, sich aber dank einer nunmehr offen geführten Diskussion und eines frei zugänglichen Quellenbestandes auch in ostdeutschen Archiven immer mehr zu einem facettenreichen Bild nationalsozialistischer Forschungspolitik verdichtet.

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Price: $161.99
Pages: 398
Publisher: De Gruyter
Imprint: De Gruyter Oldenbourg
Publication Date: 21 August 2002
ISBN: 9783486566390
Format: Hardcover
BISACs: HIS014000 HISTORY / Europe / Germany
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Frank-Rutger Hausmann: Einführung Otto Gerhard Oexle: "Wirklichkeit" - "Krise der Wirklichkeit" - "Neue Wirklichkeit". Deutungsmuster und Paradigmenkämpfe in der deutschen Wissenschaften vor und nach 1933 Lothar Mertens: Die "Notgemeinschaft der deutschen Wissenschaft / Deutsche Forschungsgemeinschaft" im Dritten Reich 1933-1936 K. Ludwig Pfeiffer: Anglistik Holger Dainat: Germanistische Literaturwissenschaft Jürgen Elvert: Geschichtswissenschaft Joachim Lerchenmüller: Keltologie Anselm Gerhard: Musikwissenschaft Hans-Joachim Dahms: Philosophie Mitchell G. Ash: Psychologie Helmut W. Schaller: Slawische Philologie Jürgen Court: Sportwissenschaft Clemens Knobloch: Sprachwissenschaft Wolfgang Pape: Ur- und Frühgeschichte