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Die unbesetzte Stadt

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Die Prämisse der `postfundamentalistischen Überlegung´ ist es, dass es kein eindeutiges Fundament gibt, auf dem alles andere aufbaut: keinen Gott, keine städtebauliche Wahrheit, keinen Markt und au...
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  • 26 June 2017
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Die Prämisse der `postfundamentalistischen Überlegung´ ist es, dass es kein eindeutiges Fundament gibt, auf dem alles andere aufbaut: keinen Gott, keine städtebauliche Wahrheit, keinen Markt und auch sonst kein Prinzip, das den Lauf der Dinge notwendig und vorhersagbar bestimmt.

Nikolai Roskamm nimmt diesen Gedanken zum Ausgangspunkt für einen Durchgang durch die Theorien von Marx, Lefebvre, Laclau, Foucault, Arendt, Derrida, Harvey u.a. Er zeigt die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der dort zu findenden postfundamentalistischen Ansätze und untersucht, welche Rolle der Begriff der Stadt in diesem Denken jeweils spielt. Mit seiner These von der `unbesetzten Stadt´ konfrontiert er eingefahrene Denkroutinen auf dem urbanistischen Feld und unternimmt den Versuch einer kritischen Stadttheorie.

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Price: $40.99
Pages: 336
Publisher: Birkhäuser
Imprint: Birkhäuser
Series: Bauwelt Fundamente
Publication Date: 26 June 2017
ISBN: 9783035612158
Format: Paperback
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"Wer an einer thesen-, kenntnis- und kritikreichen, zuweilen zugespitzt scharfen, theoretischen Grundlegung des Städtischen interessiert ist – als eine Neugründung, die nötig und unmöglich zugleich ist –, dem sei Roskamms Metatheorie eines philosophischen Urbanismus wärmstens ans Herz gelegt."
Axel H. Schubert in: disP - The Planning Review, 53:4, 101-103 https://doi.org/10.1080/02513625.2017.1414517
Nikolai Roskamm: Professor für Planungstheorie, Stadtbaugeschichte, Städtebau, FH Erfurt