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Discordia concors

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Migration, kulturelle Vielfalt und Globalisierung gelten als Besonderheiten der postmodernen Welt. Doch bereits um 1600 vernetzten sich die Hofkünstler Rudolfs II. in Prag über regionale und i...
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  • 29 October 2015
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Migration, kulturelle Vielfalt und Globalisierung gelten als Besonderheiten der postmodernen Welt. Doch bereits um 1600 vernetzten sich die Hofkünstler Rudolfs II. in Prag über regionale und ideelle Grenzen hinweg und entwickelten eine vielstimmige, kosmopolitische Bildsprache. Diese Studie zeichnet nun erstmals diesen Prozess für eine Epoche nach, die gewöhnlich unter den Begriffen des Manierismus, des Naturalismus und des ‚Rudolfinischen' figuriert. Auf den Spuren des Wanderwegs einer Kerngruppe niederländischer Künstler entdeckt sie bislang unbeachtete Facetten einer Stilbildung, die von der Erfahrung kultureller Differenz bestimmt wurde und zugleich von dem Bemühen zeugt, sie in der Kunst aufzuheben. Mit dem Paradigma der discordia concors eröffnet die Autorin einen neuen historischen Horizont, der Prag um 1600 nun auch künstlerisch ins Zentrum des Konfessionsstreits rückt.

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Price: $182.00
Pages: 652
Publisher: De Gruyter
Imprint: De Gruyter Akademie Forschung
Publication Date: 29 October 2015
ISBN: 9783110347562
Format: Hardcover
BISACs: Theory of art, History of art, Architecture, Social & cultural history
REVIEWS Icon
"Das Buch von Evelyn Reitz ist das Ergebnis origineller und gründlicher Forschung. Die den einzelnen Kunstwerken gewidmeten Partien stellen Miniatur-Monographien dar. Die Autorin verarbeitet die gesamte kunsthistorische Literatur zur Prager Hofkunst — und zwar auch die tschechische, die sie fehlerfrei zitiert —‚ analysiert sie sorgfältig und bietet viele neue Interpretationen. Den Text ergänzen eine umfangreiche Bibliographie der mehrfach zitierten Literatur (Gedruckte Quellen und Sekundärliteratur), ein sorgfältiger Abbildungsnachweis und Register."
PRof. Dr. Lubomir Konecny in: Kunstchronik 70. Jahrgang, Heft 6/Juni 2017, S. 294-297

Evelyn Reitz, Kunsthistorisches Institut, Freie Universität, Berlin.