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Entscheidung für die SPD

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Zu Beginn der 40er Jahre setzte unter deutschen Linkssozialisten, die sich vor 1933, aus der KPD ausgeschlossen oder aus der SPD ausgetreten, in der Splitterpartei Sozialistische Arbeiterpartei zus...
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  • 01 January 1984
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Zu Beginn der 40er Jahre setzte unter deutschen Linkssozialisten, die sich vor 1933, aus der KPD ausgeschlossen oder aus der SPD ausgetreten, in der Splitterpartei Sozialistische Arbeiterpartei zusammengefunden hatten, in der Emigration die Diskussion darüber ein, in welcher Organisation sie im nachfaschistischen Deutschland ihre politische Arbeit wiederaufnehmen würden. Zu denen, die diese Diskussion in der Stockholmer Emigration vorantrieben, gehörten Willy Brandt, der heutige SPD-Vorsitzende, und die Gewerkschaftspublizisten August und Irmgard Enderle. Da die erneute Gründung einer dritten Partei für sie ebensowenig in Frage kam wie ein Eintritt in die KPD, entschieden sie sich für die SPD. Mit dieser Entscheidung stimmten sie mit jenen Freunden überein, die – wie Otto Brenner, der spätere IG Metall-Vorsitzende – in Deutschland im Widerstand gearbeitet hatten. Auch die New Yorker Gruppe, die die größten Vorbehalte gegenüber der SPD hatte, entschied sich schließlich nicht anders. Über diesen Diskussionsprozeß, über die aus ihm folgenden Entscheidungen und Auseinandersetzungen mit politischen Freunden, die den Weg in die KPD bzw. SED gingen, informieren die in diesem Buch erstmals veröffentlichten Dokumente. Eine Einleitung der Herausgeberin stellt sie in den allgemein historischen Rahmen der Geschichte des demokratischen Sozialismus seit 1917.
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Price: $133.99
Pages: 117
Publisher: De Gruyter
Imprint: De Gruyter Oldenbourg
Publication Date: 01 January 1984
ISBN: 9783486579338
Format: Hardcover
BISACs: HIS037070 HISTORY / Modern / 20th Century
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