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Epistemologien der Geste

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Die Buchreihe Mimesis präsentiert unter ihrem neuen Untertitel Romanische Literaturen der Welt ein innovatives und integrales Verständnis der Romania wie der Romanistik. Sie trägt der Tatsache Rech...
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  • 07 August 2023
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Die römische Rhetorik stellt bislang das prominenteste Denkparadigma für das Verständnis der Geste als Analogon der Sprache dar. Die Tradition der «eloquentia corporis», in die sich die maßgeblichen Reflexionen Quintilians und ein wichtiger Teil westlicher Medienkulturen einschreiben, hat uns die heute immer noch in den sogenannten Gesture studies unterschiedlich vertretene Idee überliefert, Gesten lassen sich als eine eigene Körpersprache und somit als Formen des somatischen Wissens auffassen, die ihre syntaktische Natur im Augenblick ihres Vollzugs ausloten. Was passiert aber, wenn die Geste nicht mehr bloß als Kodex, als Medium einer anderweitig sprachlich artikulierbaren Botschaft interpretiert werden kann? Was, wenn eine derartige Mittel-Zweck-Relation der Komplexität sinnstiftender Gesten theoretisch und analytisch nicht mehr gerecht wird, wie es bei der Kunst der Fall ist?

Der Band geht der Frage nach der immanenten Reflexivität von Gesten als Formen materieller Wissensgestaltung nach, d.h. er ist einer ästhetischen Epistemologie gewidmet, die ihre Leistungen an der Schnittstelle zwischen Körper und Medien prozessiert. Dafür wird die operative Ästhetik von Bildern, Texten und weiteren Medien im Hinblick darauf erforscht, ihre spezifischen Gesten zu erfassen.

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Price: $96.99
Pages: 178
Publisher: De Gruyter
Imprint: De Gruyter
Publication Date: 07 August 2023
ISBN: 9783111076737
Format: Hardcover
BISACs: LIT004130 LITERARY CRITICISM / European / General, LIT025000 LITERARY CRITICISM / Subjects & Themes / General, SOC052000 SOCIAL SCIENCE / Media Studies
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Luca Viglialoro, Hochschule der Bildenden Künste Essen; Johannes Waßmer, Universität Osaka, Japan.



Luca Viglialoro, University of Fine Arts Essen, Germany; Johannes Waßmer, University of Osaka, Japan.