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Exilerfahrung und Konstruktionen von Identität 1933 bis 1945

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Die 1992 gegründete Buchreihe ist interdisziplinär ausgerichtet; sie umfasst wissenschaftliche Monographien, Aufsatzsammlungen und kommentierte Quelleneditionen vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwar...
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  • 21 May 2013
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Die jüdische Erfahrung der Vertreibung aus dem vertrauten kulturellen, sprachlichen und sozialen Milieu zur Zeit des Dritten Reichs und die Versuche, unter den Bedingungen des Exils damit umzugehen, können in vieler Hinsicht als paradigmatisch für entsprechende Erfahrungen von Millionen von Flüchtlingen und Migranten in unseren Tagen angesehen werden. In einer im April 2011 vom German Department der Hebräischen Universität Jerusalem veranstalteten Konferenz wurden an Texten deutsch-jüdischer Exilanten die verschiedensten Identitätskonstruktionen und Zugehörigkeitsmodelle untersucht, die den Abgrund zwischen Hier und Dort überbrücken sollten. Die einzelnen Beiträge behandeln u.a. Versuche der Identitätskonstruktion bzw. -rekonstruktion deutsch-jüdischer Autoren, die in sprachlicher Isolation zu leben gezwungen waren und die öffentliche Funktion der Sprache aufgeben mussten. Alternative Konzepte von Identität und Solidarität, die von den im Namen einer Ideologie, Rasse oder Religion Verfolgten in ihren Texten entwickelt wurden, aber auch neue Wahrnehmungen von Exil, das in der jüdischen Tradition immer schon die nationale und kulturelle Identität bestimmt hat, gehören zu den Themen des Bandes.

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Price: $270.00
Pages: 268
Publisher: De Gruyter
Imprint: De Gruyter
Publication Date: 21 May 2013
ISBN: 9783110298529
Format: Hardcover
BISACs: HIS014000 HISTORY / Europe / Germany, HIS037070 HISTORY / Modern / 20th Century, HIS043000 HISTORY / Holocaust, HIS054000 HISTORY / Social History, LIT004210 LITERARY CRITICISM / Jewish
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Hans Otto Horch, RWTH Aachen; Hanni Mittelmann und Karin Neuburger, Hebrew University of Jerusalem, Israel.