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Faulheit in der Kunst
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30 April 2026

Das Thema der Faulheit wird im Mittelalter und in der frühen Neuzeit anhand von Zeichnungen, Graphiken, Gemälden, Wandteppichen und Skulpturen behandelt, die zumeist im Zusammenhang der sieben Todsünden stehen. Sie entstammen der Hand von Künstlern wie Dürer, Cranach, Goltzius, Bruegel u.a. Oftmals handelt es sich dabei um Illustrationen zentraler Texte von Prudentius, Dante, Sebastian Brant und Christine de Pizan, die vor allem ein Ziel haben, nämlich die Trägen aufzuwecken. Damit steht Faulheit in einem sozialgeschichtlichen Kontext, welcher sowohl in der Analyse der Texte als auch durch die Deutung der Bilder herausgearbeitet wird. Letztere fügen den literarischen Vorlagen mit ihrem strengen didaktischen Impetus mitunter eine humorvoll-ironische Note hinzu.
- erstmalige monographische Beschreibung von Faulheit, Acedia und Müßiggang
- Darstellungen der Faulheit von bekannten und unbekannten Künstlern
- Analyse von bekannten und unbekannten Dichtungen zum Thema Faulheit
Johannes Hartau, ZI München, Hamburger Kunsthalle, Universität Hamburg, forscht zu Themen des Mittelalters und der Frühen Neuzeit.
Johannes Hartau, ZI Munich, Hamburger Kunsthalle and University, research on topics relating to the Middle Ages, early modern period.