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Gläubigerschutzregime im europäischen Wettbewerb der Gesellschaftsrechte

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Durch die Rechtsprechung des EuGH zur Niederlassungsfreiheit von Gesellschaften wird der Grundsatz der gegenseitigen Anerkennung (Herkunftslandprinzip) auch im Bereich der Niederlassungsfreihei...
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  • 18 May 2007
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Durch die Rechtsprechung des EuGH zur Niederlassungsfreiheit von Gesellschaften wird der Grundsatz der gegenseitigen Anerkennung (Herkunftslandprinzip) auch im Bereich der Niederlassungsfreiheit von Gesellschaften etabliert. Den Rechtsnachfragern steht es damit nunmehr grundsätzlich frei, aus dem Angebot der Mitgliedstaaten der EU dasjenige Gesellschaftsrecht zu wählen, das ihren Präferenzen am besten entspricht. Hierdurch entsteht ein Regulierungswettbewerb zwischen den Gesellschaftsrecht anbietenden Staaten.

An der gesellschaftsrechtlichen Rechtswahl grundsätzlich nicht beteiligt sind jedoch die Akteure der Außenbeziehungen eines Unternehmens, namentlich die Gläubiger. Deren Interessen können allerdings insofern negativ betroffen sein, als durch die Wahlfreiheit auch zwingende gesellschaftsrechtliche Regelungen zur Disposition stehen, die eine Rechtsordnung im Hinblick auf den Dritt- beziehungsweise Gläubigerschutz geschaffen hat. Ein wichtiges Ziel der vorliegenden Arbeit ist es daher zu untersuchen, welche Wirkungen die Rechtswahlfreiheit bzw. die Regulierungswettbewerb für diese externen Transaktionspartner eines Unternehmens haben.

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Price: $154.00
Pages: 212
Publisher: De Gruyter
Imprint: De Gruyter
Series: Schriften zum Europäischen und Internationalen Privat-, Bank- und Wirtschaftsrecht
Publication Date: 18 May 2007
ISBN: 9783899494006
Format: Hardcover
BISACs: LAW051000 LAW / International, Comparative law, Public international law: economic and trade, Company law
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Katarina Röpke, Zürich.

I. Zur Einführung: Ausgangssituation und Fragestellung der Arbeit
II. Das theoretische Instrumentarium
III. Regulierungswettbewerb - Wettbewerb der Unternehmens- und Gesellschaftsrechtsordnungen
IV. Wettbewerb der Unternehmens- und Gesellschaftsrechtsordnungen in der Europäischen Union
V. Ergebnisse