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Grammatik der Namen im Wandel
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Die Reihe Studia Linguistica Germanica (SLG), 1968 von Ludwig Erich Schmitt und Stefan Sonderegger begründet, ist ein renommiertes Publikationsorgan der germanistischen Linguistik. Die Reihe verfol...
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09 July 2018

Eigennamen weisen im Gegenwartsdeutschen im Vergleich zu anderen Substantiven einige grammatische Unterschiede auf, die sich erst in der jüngeren Sprachgeschichte herausgebildet haben. Die vorliegende Studie untersucht dieses spezielle morphosyntaktische Verhalten für die prototypischste Namenklasse, die Personennamen, mit Blick auf die diachrone Entwicklung. So werden im Wesentlichen die Struktur des zweiteiligen Gesamtnamens einer Person, die (De-)Flexion hinsichtlich Kasus und Numerus sowie der Status und die Entwicklung des possessiven -s untersucht und (sprachwandel)theoretisch modelliert. Anhand umfangreicher diachroner und synchroner Korpus-, Fragebogen- und Experimentalstudien wird gezeigt, in welchem zeitlichen Rahmen Personennamen ihre Sonderstellung ausgebaut haben, durch welche Determinanten dies bedingt ist und wie das sukzessive grammatische Abrücken von den Appellativen zu erklären ist. Insgesamt schließt die Arbeit somit eine Forschungslücke innerhalb der (diachronen) Nominalmorphologie des Deutschen.
Price: $160.99
Pages: 381
Publisher: De Gruyter
Imprint: De Gruyter
Publication Date:
09 July 2018
ISBN: 9783110598353
Format: Hardcover
BISACs:
FOR009000 FOREIGN LANGUAGE STUDY / German, LAN009000 LANGUAGE ARTS & DISCIPLINES / Linguistics / General, LAN009020 LANGUAGE ARTS & DISCIPLINES / Linguistics / Morphology, LAN021000 LANGUAGE ARTS & DISCIPLINES / Vocabulary
Tanja Ackermann, Freie Universität Berlin.
Tanja Ackermann, Free University of Berlin, Germany.