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Grammatik im Fremdsprachenunterricht
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Der schulische Fremdsprachenunterricht ist in Bewegung. Vieles verändert sich: die gesellschaftlichen Bedürfnisse, die Auffassungen zum Bildungsbegriff, das Schulsystem und die Schulorganisation, d...
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01 January 1996

Der schulische Fremdsprachenunterricht ist in Bewegung. Vieles verändert sich: die gesellschaftlichen Bedürfnisse, die Auffassungen zum Bildungsbegriff, das Schulsystem und die Schulorganisation, die wissenschaftlichen Theorien und Erkenntnisse zum Spracherwerb. Von der Grammatik-Übersetzungsmethode des 19. Jahrhunderts bis zum kommunikativen Ansatz der 1980er Jahre war ein langer Weg. Wie geht es nun weiter ins 21. Jahrhundert?
Die Grammatik war früher zentrales Element in einem Fremdsprachenterricht, der nur die geschriebene Sprache im Auge hatte. Sprechen war höchstens ein zufälliges Nebenprodukt. Im kommunikativen Ansatz, der dann das Sprechen in den Mittelpunkt stellte, wurde die Grammatik zum unintegrierten Anhängsel. Immer noch gibt es keine praktikable Didaktik-Methodik, die die mündliche Kommunikation als Hauptlernziel hat und ein integriertes, effizientes und effektives Grammatiktraining mit umfaßt.
Diese Studie beschreibt die Grenzen, die der Innovation des schulischen Fremdsprachenunterichts gesetzt sind. Sie nimmt Stellung in der wissenschaftlichen Debatte zur Effektivität von Grammatikinstruktion. Vor diesem Hintergrund macht sie realistische Vorschläge für eine auf das Sprechen gerichtete Übungsmethodik und für die Lernstoffauswahl und Einführungsreihenfolge im grammatischen Teillehrplan. Exemplarisch geht sie detailliert auf das deutsche Kasussystem ein.
Die Beschreibungen und Analysen gehen vom niederländischen Unterricht des Deutschen als Fremdsprache aus, doch sie führen zu theoretischen Stellungnahmen und praktischen Vorschlägen, die über die niederländische Spezifik hinausgehen.
Die Grammatik war früher zentrales Element in einem Fremdsprachenterricht, der nur die geschriebene Sprache im Auge hatte. Sprechen war höchstens ein zufälliges Nebenprodukt. Im kommunikativen Ansatz, der dann das Sprechen in den Mittelpunkt stellte, wurde die Grammatik zum unintegrierten Anhängsel. Immer noch gibt es keine praktikable Didaktik-Methodik, die die mündliche Kommunikation als Hauptlernziel hat und ein integriertes, effizientes und effektives Grammatiktraining mit umfaßt.
Diese Studie beschreibt die Grenzen, die der Innovation des schulischen Fremdsprachenunterichts gesetzt sind. Sie nimmt Stellung in der wissenschaftlichen Debatte zur Effektivität von Grammatikinstruktion. Vor diesem Hintergrund macht sie realistische Vorschläge für eine auf das Sprechen gerichtete Übungsmethodik und für die Lernstoffauswahl und Einführungsreihenfolge im grammatischen Teillehrplan. Exemplarisch geht sie detailliert auf das deutsche Kasussystem ein.
Die Beschreibungen und Analysen gehen vom niederländischen Unterricht des Deutschen als Fremdsprache aus, doch sie führen zu theoretischen Stellungnahmen und praktischen Vorschlägen, die über die niederländische Spezifik hinausgehen.
Price: $175.00
Pages: 478
Publisher: Brill
Imprint: Brill
Series: Deutsch: Studien zum Sprachunterricht und zur interkulturellen Didaktik
Publication Date:
01 January 1996
ISBN: 9789042000353
Format: Paperback
”Kwakernaaks Studie vermittelt wichtige, systematische Einblicke in das Beziehungsgeflecht von Bildungspolitik , Schule und FU; dabei werden länderübergreifende wie auch für die Niederlande spezifische Charakteristika deutlich. Die Arbeit profitiert von der großen Erfahrung des Vf. in der Ausbildung von Deutschlehrern und einer eindrucksvollen Literaturkenntnis…Bei dem vorliegenden Buch handelt es sich aufgrund seiner interdisziplinären Vorgehensweise, reichhaltigen Dokumentation und sorgfältigen Recherchen um eine zweifelsohne lesenswerte Studie.” in: Deutsch als Fremdsprache, 3. Quartal 1998