Skip to product information
1 of 1

Hermeneutik und Bibelexegese beim jungen Goethe

Publisher:

Regular price $340.00
Regular price $0.00 Sale price $340.00
Sold out
Die Reihe Historia Hermeneutica ist ein hochwertiges Forum für die Erforschung der Hermeneutik-Geschichte und -Methodik. Sie wird die Hauptphase der hermeneutischen Theoriebildung in Europa von der...
Read More
  • 18 December 2006
View Product Details

Die Arbeit zeigt auf, in welchem Maße die Hermeneutik des jungen Goethe von der Auseinandersetzung mit bibelexegetischen Fragen geprägt ist. Insbesondere der Pietismus bietet Goethe verstehenstheoretische Paradigmen an, auf die er in spielerischer Weise bei der Entfaltung seiner Genievorstellung zurückgreift. Der „Wiedergeborene in Christo“, dem gnadenhaft Verstehen zuteil wurde und dessen Verzückung sich in normvergessener Zungenrede Bahn bricht, wird zur Schablone, nach der das Verhältnis von Eindruck und Ausdruck, Hermeneutik und Produktionsästhetik, gezeichnet wird. Dieses Umschlagen einer geistgewirkten, pneumatischen Hermeneutik in eine neue, genialische Produktionsästhetik wird von Goethe in der Auseinandersetzung mit theologischen und insbesondere bibelexegetischen Fragen in den Texten Brief des Pastors und Zwo wichtige bisher unerörterte biblische Fragen entworfen. Vor diesem Hintergrund wird u. a. deutlich, wie sehr der Aufsatz Von Deutscher Baukunst als produktionsästhetisches Manifest durch eine spezifische Verstehenstheorie bedingt ist, die ihre Prägung durch die pietistische Hermeneutik nicht verhehlen kann.

files/i.png Icon
Price: $340.00
Pages: 298
Publisher: De Gruyter
Imprint: De Gruyter
Publication Date: 18 December 2006
ISBN: 9783110190687
Format: Hardcover
BISACs: REL006080 RELIGION / Biblical Criticism & Interpretation / General, REL006090 RELIGION / Biblical Criticism & Interpretation / Old Testament, REL006100 RELIGION / Biblical Criticism & Interpretation / New Testament, REL006400 RELIGION / Biblical Studies / Exegesis & Hermeneutics, REL067080 RELIGION / Christian Theology / History
REVIEWS Icon

Thomas Tillmann, Bonn