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Jože Plečnik. Für eine humanistische Architektur
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31 March 2022

Jože Plečnik (1872–1957) studierte bei Otto Wagner in Wien. 1911 übernahm er den Lehrstuhl von Jan Kotěra in Prag. Seine Wiener Bauten sind Landmarken, in Prag wurde er zum Architekten der Prager Burg, und in den 1920er-Jahren begann er den Umbau seiner Heimatstadt Ljubljana.
Über Plečnik wurde viel geforscht und publiziert. Valenas Betrachtungen zeigen jedoch neue Aspekte seines Schaffens auf: sein Wirken in Prag, der Einfluss der römisch-italienischen Inspiration in seinem Werk, der Umgang mit „natürlichem“ Gelände, die Rolle des Bestands bei der Entwicklung neuer liturgischer Raumkonzepte in Kirchenumbauten und die Frage, inwiefern es bei „Plečniks Ljubljana“ angemessen ist, von humanistischem Stadtumbau zu sprechen – die Themen des neuen Plečnik-Buchs sind für Einsteiger und Experten gleichermaßen interessant.
Tomáš Valena (1950–2019), Hochschule München, Architekt, Architekturtheoretiker und Stadtforscher
Jörg Stabenow, Universität Marburg