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Kant und die Bewußtseinstheorien des 18. Jahrhunderts
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16 November 2005

Falk Wunderlich präsentiert einen grundlegend neuen Ansatz zum Verständnis der Kant'schen Bewusstseinstheorie.
Im ersten Teil bietet er eine detaillierte Rekonstruktion der bewusstseinstheoretischen Diskussionen des 18. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt steht dabei die Rekonstruktion des Geflechts von Diskussionen, in dessen Kontext sich Kants Überlegungen bewegen. Auf diese zeitgenössischen Debatten werden im zweiten Teil Kants bewusstseinstheoretische Ansätze bezogen. Der Autor vertritt die These, dass Kant die zeitgenössischen Standardansichten über Bewusstsein, Apperzeption und Selbstbewusstsein entgegen dem Anschein nur einschränkt modifiziert und ihre begrifflichen Grundlagen beibehält. Schließlich wird vor dem Hintergrund dieser Kontextualisierung eine alternative Interpretation der transzendentalen Deduktion entwickelt.
Falk Wunderlich ist Lorenz Krüger Postdoctoral Research Fellow am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Berlin und Erasmus Postdoctoral Research Fellow an der University of Notre Dame, USA.
Falk Wunderlich is Lorenz Krüger Postdoctoral Research Fellow at the Max-Planck-Institute for the History of Science (Berlin) and Erasmus Postdoctoral Research Fellow at the University of Notre Dame, USA.