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Komposition und Kompositionalität

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Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, das sogenannte Kompositionalitätsprinzip systematisch auf die Substantivkomposition anzuwenden und zu untersuchen, ob das semantische Prinzip als hinreiche...
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  • 16 June 2011
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Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, das sogenannte Kompositionalitätsprinzip systematisch auf die Substantivkomposition anzuwenden und zu untersuchen, ob das semantische Prinzip als hinreichende Voraussetzung für das Verständnis unbekannter Benennungseinheiten gelten kann. Im Zentrum steht dabei die Frage, inwieweit sich die Bedeutung eines Substantivkompositums mit zwei nominalen Elementen aus den Bedeutungen seiner Konstituenten ‚errechnen‘ lässt und welche semantischen Eigenschaften die Anwendbarkeit des Kompositionalitätsprinzips begünstigen bzw. verhindern.
Anhand verschiedener empirischer Untersuchungen kann gezeigt werden, dass eine Reformulierung des Kompositionalitätsprinzips vorgenommen werden muss, wenn dem semantischen Prinzip ein heuristischer Nutzen bei der Kompositadekodierung zugesprochen werden soll. Das Datenmaterial zeigt darüber hinaus die Notwendigkeit auf, dass die Theorie der Komposition modifiziert werden muss. Nur so kann sie zukünftig auch die Bedeutungen von solchen Komposita erklären, die gängigen Theorien zufolge als ‚irregulär‘ gelten, weil sie beispielsweise über ein umgekehrtes Determinationsverhältnis verfügen oder weil in ihnen Negation elliptifiziert wird.

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Price: $300.00
Pages: 374
Publisher: De Gruyter
Imprint: De Gruyter
Publication Date: 16 June 2011
ISBN: 9783110258868
Format: Hardcover
BISACs: LAN009000 LANGUAGE ARTS & DISCIPLINES / Linguistics / General, LAN009040 LANGUAGE ARTS & DISCIPLINES / Linguistics / Psycholinguistics, LAN016000 LANGUAGE ARTS & DISCIPLINES / Linguistics / Semantics
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Verena Klos, Universität Siegen.