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L’andalú – Sprache, Dialekt oder lokale Mundart?

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Die Beihefte zur Zeitschrift für romanische Philologie zählen zu den renommiertesten Fachpublikationen der Romanistik. Sie pflegen ein gesamtromanisches Profil, das neben den Nationalsprachen auch ...
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  • 22 June 2020
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Die Arbeit behandelt die Revalorisierung und diskursive Konstruktion des Andalusischen im Spannungsfeld von Sprache, Dialekt und lokalen Mundarten.

Bisher fehlt es in der hispanistischen Sprachwissenschaft an einer Theorie und an Methoden, um sprachliche Varietäten als diskursiv konstruierte Entitäten zu begreifen und die Rolle sozialer Akteure in den Konstruktionsprozessen zu berücksichtigen. Traditionellere Untersuchungen basieren oftmals auf einer positivistisch geprägten Grundorientierung, durch die Varietäten als ontologischer Fakt dargestellt wurden. Um diese Forschungslücke zu schließen, geht die Arbeit von epistemologischen Grundannahmen der Variationslinguistik sowie der linguistischen Anthropologie aus und bettet die Studie in den theoretischen Rahmen des enregisterment-Ansatzes.

Mit diesem interdisziplinären Ansatz verfolgt die Arbeit das Ziel, Diskurse zu identifizieren, in denen das Andalusische als abgegrenzte Einheit konstruiert wird, sowie die Valorisierung in ihnen zu analysieren.

Auf Grundlage dieser neuentwickelten Methodologie werden Konstruktionsprozesse zur diskursiven Varietät des Andalusischen mit ihren Bewertungen sowohl empirisch als auch qualitativ untersucht.

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Price: $156.99
Pages: 434
Publisher: De Gruyter
Imprint: De Gruyter
Publication Date: 22 June 2020
ISBN: 9783110656749
Format: Hardcover
BISACs: LAN004000 LANGUAGE ARTS & DISCIPLINES / Communication Studies, LAN009000 LANGUAGE ARTS & DISCIPLINES / Linguistics / General, LAN009050 LANGUAGE ARTS & DISCIPLINES / Linguistics / Sociolinguistics
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Benjamin Peter, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

Benjamin Peter, Kiel University, Germany.