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Leben machen

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Die synthetische Biologie versucht sich gegenwärtig am Re-Design ganzer Gattungen, arbeitet an der resurrectio längst ausgestorbener Arten zur Stabilisierung kollabierender Ökosysteme und greift mi...
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  • 04 October 2023
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Die synthetische Biologie versucht sich gegenwärtig am Re-Design ganzer Gattungen, arbeitet an der resurrectio längst ausgestorbener Arten zur Stabilisierung kollabierender Ökosysteme und greift mittels der Genomeditierungstechnologie CRISPR gezielt in die menschliche Keimbahn ein. 
Für eine Kritik dieser prometheischen Biologie verbindet Martin Müller Ansätze aus Medien- und Kulturwissenschaft mit Designtheorie, Wissenschaftsphilosophie und Wissensgeschichte. Seine Genealogie der Zoëpolitik ist gleichsam eine neue Macht- und Lebenstheorie. Sie beschreibt einen ‚Willen zum Lebenmachen‘, der um 1800 entstand. Dieser intensivierte sich und eskalierte im 20. Jahrhundert in der ‚molekularen Revolution‘ und heute im Auftauchen der synthetischen Biologie, welche die planetarische Natur und das biologische Leben in Gänze als ein Interventionsfeld ingenieurtechnischer Kalküle begreift. 

  • Erste historisch-kritische Monografie über synthetische Biologie und CRISPR
  • Neue Macht- und Lebenstheorie
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Price: $79.99
Pages: 240
Publisher: De Gruyter
Imprint: De Gruyter
Publication Date: 04 October 2023
ISBN: 9783111003979
Format: Paperback
BISACs: ART000000 ART / General, ART015000 ART / History / General, SCI000000 SCIENCE / General, SCI008000 SCIENCE / Life Sciences / Biology, SCI010000 SCIENCE / Biotechnology, SCI017000 SCIENCE / Life Sciences / Cell Biology, SCI029000 SCIENCE / Life Sciences / Genetics & Genomics, SOC052000 SOCIAL SCIENCE / Media Studies, TEC009010 Technology & Engineering / Chemical & Biochemical
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Martin Müller forscht und unterrichtet am Exzellenzcluster Matters of Activity. Image Space Material und am Institut für Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin



Martin Müller researches and teaches at the Cluster of Excellence "Matters of Activity. Image Space Material" and at the Department of Cultural History and Theory at Humboldt-Universität, Berlin