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Literatur und Theologie im 18. Jahrhundert

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Prädestiniert durch ihre Geschichte – als Zentrum der deutschen  Frühaufklärung mit europäischer Wirkung und als einer der Impulsgeber der anthropologischen Wende – gründete die Martin-Luther-...
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  • 17 February 2011
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Das Verhältnis von Theologie und Literatur im 18. Jahrhundert, das weder begrifflich noch sachlich, weder historisch noch systematisch dem von Religion und Literatur oder Frömmigkeit und Literatur identisch ist, lässt sich als ein insgesamt instabiles, im Detail schwieriges und offenes beschreiben: Stärker als die Theologie im Katholizismus und im Judentum ist die im Protestantismus Transformationen unterlegen: Sie bewegt sich in der Spanne von Lutherischer Orthodoxie und rationalistischer Theologie zwischen erbaulicher cultura animi und vernünftiger Wissenschaft. Die Literatur der Zeit entwickelt sich in der Spanne von Barock zur Romantik von einer ancilla theologiae zu einer wohl selbstbestimmten und zugleich zunehmend am Markt orientierten Institution. Solchermaßen sind Theologie und Literatur in wechselnden Konstellationen aufeinander bezogen: z.B. lernt die Theologie von der Literatur die Gemeinde als ein Publikum zu fesseln, und die Literatur will als Predigt von der Theologie einen Sinnstiftungs- und Orientierungsanspruch übernehmen. Diese und andere Konstellationen und Verhältnisse der Konkurrenz und der Ergänzung, der Konfrontation und der Koexistenz nehmen die Beiträge des Bandes in den Blick.

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Price: $160.99
Pages: 358
Publisher: De Gruyter
Imprint: De Gruyter
Publication Date: 17 February 2011
ISBN: 9783110251289
Format: Hardcover
BISACs: PHI016000 PHILOSOPHY / History & Surveys / Modern, REL015000 RELIGION / Christianity / History, REL067080 RELIGION / Christian Theology / History
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Hans-Edwin Friedrich, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel; Wilhelm Haefs, Ludwig-Maximilians-Universität München; Christian Soboth, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.