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Martin Bucer Briefwechsel/Correspondance: Band IX (September 1532 - Juni 1533)

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Wegen des großen Anteils an Einzelkorrespondenten in Bucers Briefwechsel von September 1532 bis Juni 1533 versammelt dieser Band eine Vielzahl von Anliegen. Bucer soll etwa bei Stellenbesetzungen v...
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  • 07 November 2013
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Wegen des großen Anteils an Einzelkorrespondenten in Bucers Briefwechsel von September 1532 bis Juni 1533 versammelt dieser Band eine Vielzahl von Anliegen. Bucer soll etwa bei Stellenbesetzungen vermitteln, für säumige Schuldner eintreten, seine exegetischen Werke zusenden, einen Trostbrief schreiben, zur Visitation kommen, mittellosen Autoren zum Druck ihrer Bücher verhelfen oder schlicht Fürbitte einlegen. Trotz dieser vielfältigen Inanspruchnahmen verliert Bucer die Hauptthemen der vorausgehenden Korrespondenz nicht aus den Augen: die Auseinandersetzung mit den Dissenters und die Vermittlung im Abendmahlsstreit. Nachdem sein Werben um eine Verständigung mit Luther bei den Schweizern Irritationen hervorgerufen hat, bereist Bucer von Anfang April bis Mitte/Ende Mai 1533 die Schweiz, um im persönlichen Gespräch mit den Baslern, Zürichern und Bernern die Wogen zu glätten. Wenn er sie auch nicht davon überzeugen kann, dass sie in der Sache mit Luther übereinstimmen, so gelingt es Bucer doch, ein Einvernehmen der Schweizer mit seiner Position herzustellen.

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Price: $256.00
Pages: 409
Publisher: Brill
Imprint: Brill
Publication Date: 07 November 2013
ISBN: 9789004265264
Format: Hardcover
REVIEWS Icon
“The volume is meticulously edited, with introductions in German and in French […]. There is a chronological list of letters and an alphabetical list of correspondents, as well as a series of indexes, including identifying information for the correspondents. Altogether the volume, like those that precede it, is a treasure for scholars of the Reformation.”
Laurel Carrington, St. Olaf College. In: Renaissance Quarterly, Vol. 68, No. 4 (Winter 2015), pp. 1461-1462.

“A thing of beauty is a joy forever – ein solches Zitat mag übertrieben erscheinen, wenn es um die Anzeige einer Edition von frühneuzeitlichen Briefen geht. In diesem Falle jedoch sieht sich der Rezensent durchaus zu einer Eloge und der Bekundung von herzerwärmender Freude veranlaßt. […] Man wünschte sich, daß das entsagungsvolle Geschäft des Edierens stets so professionell betrieben würde!”
Elisabeth Stein, Bergische Universität Wuppertal. In: Archiv für Reformationsgeschichte, Jg. 45 (2016), p. 29.

Berndt Hamm, Dr. theol., ist ordentlicher Professor i.R. an der Universität Erlangen-Nürnberg. Forschungen zu spätmittelalterlicher Theologie und Frömmigkeit, zur Geschichte des Humanismus, zur deutschen und europäischen Reformationsgeschichte und zum Verhältnis von Theologie und Nationalsozialismus in Deutschland.

Wolfgang Simon, Dr. theol., ist Privatdozent und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Erlangen-Nürnberg. Forschungen zur Kirchengeschichte des 16. Jahrhunderts.

Reinhold Friedrich, Dr. theol., ist außerplanmäßiger Universitätsprofessor und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Erlangen-Nürnberg. Forschungen zur Kirchengeschichte des 16. Jahrhunderts und zur Liturgiewissenschaft des 19. Jahrhunderts.