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Mäusebunker und Hygieneinstitut
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31 March 2025

Vom Abriss bedroht, als Ikonen des Brutalismus gefeiert: Der Mäusebunker von Gerd und Magdalena Hänska und das Hygieneinstitut von Hermann Fehling und Daniel Gogel in Berlin-Steglitz bilden ein einmaliges Ensemble von Solisten. Die unterschiedliche Architekturauffassung, die den beiden gegenüberstehenden Bauten zugrunde liegt, die intensive Debatte um den Erhalt und die Weiternutzung der Gebäude, um ihren wirtschaftlichen und kulturellen Wert sind Themen dieses Buchs. Anhand historischer Planmaterialien sowie aktueller künstlerischer Arbeiten werden besonders jene Fragen erörtert, die diese Betonstrukturen in ihrer gestalterischen Konsequenz und Kraft heute stellen. Die Fotografien von Kay Fingerle enthüllen das Innere der für die Öffentlichkeit schwer zugänglichen Bauten.
- Dokumentiert die Entstehungs- und Nutzungsgeschichte zweier West-Berliner Großbauten
- Mit Fotografien von Kay Fingerle und künstlerischen Beiträgen von b+, Alexis Dworsky, Andreas Fogarasi, FORWARD Planung und Forschung, Lothar Hempel, ludwig heimbach architektur, make_shift, Julian Rosefeldt, Tracey Snelling und Cecilia Vincent
- Basiert auf der erfolgreichen Ausstellung Mäusebunker & Hygieneinstitut: Versuchsanordnung BERLIN (BDA Galerie Berlin, 2020)
Ludwig Heimbach ist Architekt in Köln und Berlin. Er war Ausstellungsmacher der Schau Mäusebunker & Hygieneinstitut: Versuchsanordnung BERLIN, die 2020 in der BDA Galerie Berlin und 2021 anlässlich der 17. Architekturbiennale an der IUAV in Venedig gezeigt wurde. Heimbach wurde 2008 in den Deutschen Werkbund, 2009 in den Bund Deutscher Architekten und 2017 in die Architectural Design Association of Nippon (ADAN) berufen. Neben seiner Büropraxis lehrt er an verschiedenen Hochschulen und war 2016 Artist in Residence der Villa Kamogawa des Goethe-Instituts, Kyoto.