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Medien und Sprachen humanistischer Geschichtsschreibung

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Die Antike und ihre Rezeption wurden bisher weitgehend in den Grenzen von Fachdisziplinen erforscht. In der Reihe Transformationen der Antike steht dagegen die interdisziplinäre Kontextualisieru...
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  • 18 March 2009
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Inschriften, Münzen, literarische Modelle und das klassische Latein sind Elemente antiker Kultur, die im Renaissance-Humanismus transformierend aufgegriffen wurden. Wie weit prägten sie dabei die humanistische Historiografie? Der Band, der die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Tagung des Berliner Sonderforschungsbereichs „Transformationen der Antike“ zusammenfasst, diskutiert diese Frage: Er untersucht einerseits die Effekte, die sich beobachten lassen, wenn Humanisten Geschichtsschreibung in einer modernen Sprache verfassen oder volkssprachliche Berichte in eine lateinische Version übertragen. Da sich die spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Kultur grundsätzlich von derjenigen des Altertums unterschied, richtet sich ein zweiter Schwerpunkt der Beiträge auf das Problem, wie die antiken historiografischen Modelle von den humanistischen Gelehrten den Gegebenheiten des 15. und 16. Jahrhunderts angepasst wurden. Schließlich fragen die Autoren auch danach, wie sich die Begeisterung der Humanisten für antike Überreste nach dem Medienwechsel in die Textualität in den historischen Darstellungen manifestierte.

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Price: $230.00
Pages: 293
Publisher: De Gruyter
Imprint: De Gruyter
Publication Date: 18 March 2009
ISBN: 9783110207255
Format: Hardcover
BISACs: HIS002000 HISTORY / Ancient / General, HIS037010 HISTORY / Medieval, HIS037030 HISTORY / Modern / General, HIS037090 HISTORY / Modern / 16th Century, LIT004170 LITERARY CRITICISM / European / German, LIT004190 LITERARY CRITICISM / Ancient & Classical, LIT011000 LITERARY CRITICISM / Medieval
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Johannes Helmrath, Albert Schirrmeister und Stefan Schlelein, Humboldt-Universität zu Berlin.