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Nachgelassene Schriften
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19 January 2006

Der hiermit zuerst vorgelegte zweite Teilband der Nachgelassenen Schriften von Ferdinand Tönnies bietet weitgehend unveröffentlichte Texte zur wissenschaftlichen und politischen Auseinandersetzung mit Problemen der Zeit vom Ende des Ersten Weltkrieges bis zum Tod des politisch Verfolgten. Sie flankieren das bislang veröffentlichte Werk und enthalten zurückgewiesene oder absichtlich zurückgehaltene Schriften. Mit der Monographie "Neue Botschaft" werden Tönnies' wissenschaftliches Bekenntnis sowie sein persönlicher Glaube erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt; der Text bildet den verborgenen Eckstein seines Werkes.
Brigitte Zander-Lüllwitz, Germanistin und Slawistin, stand bis 2004 im höheren Schuldienst. Sie hat Arbeiten zur Namenforschung sowie zur Allgemeinen und Germanistischen Linguistik publiziert.
Jürgen Zander, Soziologe und Philosoph, war bis 2004 Leiter der Handschriftenabteilung der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek in Kiel, wo er den Tönnies-Nachlass bibliothekarisch bearbeitete.