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Orte für das Selbst: Die Architektur von Charles W. Moore

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Entgegen der Auffassung, wonach sich die Architekten der Postmoderne als selbstreferenziell agierende Künstler verstanden hätten, zeigt das Buch anhand der Bauten, Projekte und Schriften von Char...
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  • 15 January 2025
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Entgegen der Auffassung, wonach sich die Architekten der Postmoderne als selbstreferenziell agierende Künstler verstanden hätten, zeigt das Buch anhand der Bauten, Projekte und Schriften von Charles Willard Moore (1925–1993) den gesellschaftspolitischen Anspruch auf, den der Architekt verfolgte.
Moore, der als Begründer der Postmoderne gilt, wollte Orte schaffen, die Menschen Aufschluss darüber geben, wo und wer sie sind. Seine Orte sollten der Entfremdung einer technokratischen Massengesellschaft entgegenwirken. Moores Architektur sollte die Bedingungen für ein politisches Handeln in einer Öffentlichkeit schaffen, in der die Vielstimmigkeit der Bürger selbstverständlich ist.
Reese legt eine Neubewertung des Werkes von Charles W. Moore vor, der sich gezielt gegen einen gesellschaftlichen Konformismus eingesetzt hat.

  • Über Charles W. Moores Auffassung postmoderner Architektur
  • Darstellung der vielfältigen postmodernen architektonischen Ansätze zur Zeit Moores
  • Wissenschaftliche Neubewertung dieser Architekturströmung
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    Price: $39.99
    Pages: 272
    Publisher: Birkhäuser
    Imprint: Birkhäuser
    Series: Bauwelt Fundamente
    Publication Date: 15 January 2025
    ISBN: 9783035628753
    Format: Paperback
    BISACs: Theory of architecture, Individual architects and architectural firms, History of architecture
    REVIEWS Icon

    Achim Reese studierte Architektur an der RWTH Aachen und der Akademie der bildenden Künste Wien. Nachdem er von 2012 bis 2015 als redaktioneller Mitarbeiter für die Architekturzeitschrift ARCH+ in Berlin tätig war, ist er von 2016 bis 2019 als Pre-Doctoral Fellow am Kunsthistorischen Institut – Max-Planck-Institut in Florenz beschäftigt gewesen. Seine Dissertation, die dem Buch Orte für das Selbst. Die Architektur Charles W. Moores zugrunde liegt, verteidigte er 2021. Nachdem er bereits zuvor Architekturgeschichte und -theorie an der Akademie der bildenden Künste Wien sowie an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart gelehrt hatte, unterrichtet er seit dem Wintersemester 2022–23 an der TU München.