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Ostfuturistisches Erinnern

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Im Zentrum dieser Studie stehen videokünstlerische Arbeiten der 2010er-Jahre, die sich mit der Transformationszeit der 1990er-Jahre auseinandersetzen. Der Fokus liegt auf der so genannten "Generation Transformation", insbesondere weiblich identifizierten Künstler:innen und Kollektiven, die zwischen 1975...
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  • February 19, 2025
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Im Zentrum dieser Studie stehen videokünstlerische Arbeiten der 2010er-Jahre, die sich mit der Transformationszeit der 1990er-Jahre auseinandersetzen. Der Fokus liegt auf der so genannten "Generation Transformation", insbesondere weiblich identifizierten Künstler:innen und Kollektiven, die zwischen 1975 und 1985 geboren wurden. Ulrike Gerhardt geht darüber hinaus der Frage nach, wie sich diese in ihrer jeweiligen Praxis zum beschleunigten Wandel und den Brüchen nach 1989/91 sowie zu deren Nachwirkungen in der Gegenwart verhalten. Der Blick richtet sich auf das Verwischen von Spuren, auf Dezentrierungen und Amalgamierungen, auf Spekulationen und Entfremdungen, in denen sich die Transformation als hochkomplexer und herausfordernder kultureller Prozess präsentiert.

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Price: $86.99
Pages: 272
Publisher: De Gruyter
Imprint: dG Arts
Publication Date: February 19, 2025
ISBN: 9783689241384
Format: Paperback
BISACs: Theory of art, Installation art, Performance art, Digital, video and new media arts, History of art, The Arts: techniques and principles, Cultural policies and debates, Social and cultural history
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Ulrike Gerhardt, Kunst- und Kulturwissenschaftlerin, forscht und publiziert zu Transformationsgeschichte, intergenerationalen Erinnerungsprozessen, beunruhigenden Materialitäten und postdigitalen Bildpraktiken nach 1989/91. Nach Stationen bei District*Schule ohne Zentrum, Leuphana Universität Lüneburg, Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel FHNW und der Universität Potsdam derzeit an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für Kunst und visuelle Kultur. Gemeinsam mit Suza Husse Gründerin und Co-Leiterin der nomadischen und queer-feministischen Videokunstplattform D'EST; realisierte 2023 den Zyklus Postsozialismus als Methode. Anti-Geografien kollektiver Begehren u.a. mit krëlex zentre, Fehras Publishing Practices und Nhà Sàn Collective.



Ulrike Gerhardt, Visual Studies scholar, researches and publishes on transformation history, intergenerational memory processes, unsettling materialities, and post-digital image practices after 1989/91. After working at District*School Without Centre, Leuphana University Lueneburg, Basel Academy of Art and Design FHNW, and the University of Potsdam, she is currently a research associate in the Institute for Art and Visual Culture at Carl von Ossietzky University Oldenburg. Together with Suza Husse, she is the founder and co-director of the nomadic, queer-feminist video art platform D'EST; in 2023, she realised the Postsocialism as a Method. Anti-Geographies of Collective Desires incl. collaborations with krëlex zentre, Fehras Publishing Practices and Nhà Sàn Collective.