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Ostmitteldeutsche Schreibsprachen im Spätmittelalter

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Die Reihe Studia Linguistica Germanica (SLG), 1968 von Ludwig Erich Schmitt und Stefan Sonderegger begründet, ist ein renommiertes Publikationsorgan der germanistischen Linguistik. Die Reihe verfol...
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  • 23 October 2007
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In der Sprachgeschichtsforschung herrscht relative Einigkeit darüber, dass das Ostmitteldeutsche des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit für die Herausbildung der modernen deutschen Schrift- und Standardsprache von zentraler Bedeutung war. Ob und inwieweit im ostmitteldeutsch-wettinischen Gebiet des 15. Jahrhunderts wirklich eine homogene Schreibtradition vorhanden war, wie diese – sofern überhaupt anzusetzen – zustande gekommen ist, welche Merkmale für sie konstitutiv sind und auf welche Weise sie über den ursprünglichen Geltungsraum hinaus wirkte, darüber gibt es mehr Hypothesen als gesicherte Erkenntnisse. Der vorliegende Band, der Beiträge sowohl von Sprachhistorikern als auch von Literatur- und Bibliothekswissenschaftlern sowie von Rechts- und Landeshistorikern versammelt, diente dazu, den gegenwärtigen Forschungsstand zu dokumentieren und Perspektiven für ein Forschungsprojekt aufzuzeigen, das ungelöste Fragen der ostmitteldeutschen Sprachgeschichte – insbesondere der Schreibsprachgeschichte – beantworten soll.

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Price: $250.00
Pages: 237
Publisher: De Gruyter
Imprint: De Gruyter
Publication Date: 23 October 2007
ISBN: 9783110196054
Format: Hardcover
BISACs: FOR009000 FOREIGN LANGUAGE STUDY / German, LAN009010 LANGUAGE ARTS & DISCIPLINES / Linguistics / Historical & Comparative, LIT004170 LITERARY CRITICISM / European / German
REVIEWS Icon

Luise Czajkowski, Corinna Hoffmann und Hans Ulrich Schmid, Universität Leipzig.

Hans Ulrich Schmid: Ostmitteldeutsche Schreibsprachen im Spätmittelalter. (Vor-) Überlegungen zu einem Forschungsprojekt; Luise Czajkowski / Corinna Hoffmann: Vorarbeiten zu einer Dokumentation der Ostmitteldeutschen Schreibsprachen im Spätmittelalter; Robert Peters / Christian Fischer: Der ‚Atlas spätmittelalterlicher Schreibsprachen des niederdeutschen Altlandes und angrenzender Gebiete‘ (ASnA); Norbert Richard Wolf: HistSUF. Überlegungen zum verhinderten historischen Sprachatlas von Unterfranken; Gotthard Lerchner: Sprachhistoriographie im Spannungsfeld zwischen Oralität und Literalität; Rudolf Bentzinger: Sprachgeographische und sprachsoziologische Merkmale der beiden Erfurter Historienbibel-Handschriften um 1430; Rudolf Grosse / Brigitte Uhlig: Zur Bedeutung der Sprache der spätmittelalterlichen Rechtsbücher im Ostmitteldeutschen; Ralf G. Päsler: Zur Sprachensituation im Deutschordensland Preussen. Ein Problemaufriss; Rainer Hünecke: Zur Syntax der beginnenden muttersprachlichen Schriftlichkeit. Am Beispiel der Urkunden der Stadt Dresden aus dem 14. Jahrhundert; Enno Bünz: Ostmitteldeutsche Urkundenüberlieferung. Zum Editionsstand der mittelalterlichen Urkunden in Sachsen; Wolfgang Beck: Grenzen und Möglichkeiten einer Corpuserstellung deutscher Literatur des Mittelalters in Thüringen; Henning Steinführer: Zur Überlieferung der sächsischen Städte im späten Mittelalter als Quelle für eine Untersuchung der Ostmitteldeutschen Schreibsprachen im Spätmittelalter; Jörn Weinert: Möglichkeiten zeitlicher Einordnung undatierter omd. Texte des 14. Jahrhunderts; Christoph Mackert / Falk Eisermann: Perspektiven der Zusammenarbeit zwischen Handschriftenkatalogisierung und historischer Sprachgeographie; Jürgen Wolf: Ostmitteldeutsche Handschriften des Mittelalters im Handschriftenarchiv der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften; Luise Czajkowski / Corinna Hoffmann: Protokoll der Abschlussdiskussion