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Recht vermitteln
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18 July 2005

Die Verständigung darüber, was Recht und was rechtens ist, ist an das Medium der Sprache gebunden. Rechtslinguistisch ist insofern von Interesse, welche typischen Eigenheiten die rechtliche Kommunikation unter ihren spezifischen institutionellen Bedingungen hat, welche kommunikativen Rollen die Institution den verschiedenen Akteuren aufprägt und wie die Personen diese Rollen ausfüllen. Gleichermaßen relevant ist die Frage, welche Verständigungsprobleme sich z. B. beim Zusammentreffen von Experten und Laien ergeben. Die Beiträge des Bandes entwickeln eine innovative 'Medientheorie des Rechts', welche von der Annahme ausgeht, dass die Formen und Inhalte der Rechtskommunikation konstitutiv mit den Medien der juristischer Kommunkation verknüpft sind.
Pluspunkte:
- Die Bände vervollständigen das dreibändige Kompendium zur modernen Rechtslinguistik
- Fundierte Analysen zu den kommunikations- und medientheoretischen Aspekten der Rechtsvermittlung und -auslegung
- Grundlegende Studien zum Verhältnis von Sprache und Recht aus pragmatischer und soziolinguistischer Perspektive
- Wegweisende Ergebnisbände eines groß angelegten Projekts der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
Kent D. Lerch ist Koordinator der interdisziplinären Arbeitsgruppe "Sprache des Rechts" an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.