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Romantische Metaphorik des Fließens
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20 November 2007

Fluss und Strom als Bilder der Zeit und des Schicksals sind ebenso alt wie Quelle und Strom als Metaphern der Inspiration und des Gesanges. Prozesse der Grenzüberschreitung und der Entgrenzung, der Vermittlung und des Austauschs werden in unterschiedlichen Bildern des Fließens veranschaulicht. Das sechste Kolloquium der
Internationalen Arnim-Gesellschaft auf der Burg Schönburg (Oberwesel) diskutierte dieses Bild- und Metaphernfeld vom fließenden Rhein über den Geldfluss bis hin zu den Text- und Körperströmen, auch im Kontext der „romantischen Naturwissenschaft“. Novalis’ Vorstellung der Poesie als „von Natur flüssig“ steht Goethes „Schöpft des Dichters reine Hand, / Wasser wird sich ballen“ gegenüber.
Walter Pape, Universität zu Köln.