We're sorry. An error has occurred
Please cancel or retry.
Rubens und die Immanenz des Bildes
Some error occured while loading the Quick View. Please close the Quick View and try reloading the page.
-
02 November 2026
Peter Paul Rubens’ großformatiges Gemälde der Amazonenschlacht von 1617/1618 bildet den zentralen Gegenstand von Maximilian Geigers Studie. Mit dem Blickwinkel auf die Entwicklung des frühneuzeitlichen Historienbildes wird die Bandbreite von ästhetischen, religiösen, erkenntnistheoretisch-empirischen bis zu wirtschaftlichen Aspekten des Gemäldes diskutiert. Rubens’ Werk entstand an der Wende zu einem neuen politischen und ökonomischen Zeitalter und verbindet die Bildkonzepte Leon Battista Albertis und der katholischen Reform. Der Autor zeigt, wie die Erzählstrukturen der Malerei in verschiedene Wahrnehmungsräumen und Darstellungsmodi differenziert und materielle Faktoren der Bilder Bestandteil einer neuen Form der visuellen Wahrnehmung wurden. Durch das am Vorabend des 30-jährigen Krieges geschaffene Gemälde trug Rubens zu einer neuen Erschließung der Wirklichkeit bei.
- Neue Forschungen zu Wahrnehmungs- und Raumtheorien des 17. Jahrhunderts
- Bilderzählung als methodische Herausforderung
- Exemplarischer Studie zu zentralen Aspekten der frühneuzeitlichen Bildtheorie
Maximilian Geiger, lehrte Kunstgeschichte an den Universitäten Konstanz und Wuppertal
Maximilian Geiger, taught art history at the Universities of Konstanz and Wuppertal